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Von dem Teijtſchen land. dececritHE von gemeltem künig Künigſperg genant woꝛden. Dis iſt beſchehen ann otauſent ʒwelff hundert fünff vnd fünfftzig. Vß diſer vöoͤſten habẽ die brůder weitvnd breit das widerſpennig volck bezwungen vnd gedempt.
Der ſechßt meiſter hat geheiſſen Boppo von Oſterna/ vnder welchem die bꝛů-der zů feld ſeind gelegen wider die Churlender/ do haben die Pꝛeüſſen ſich zů ſam-men gerottet/ had auff ein neüws angefangen zů wutẽ wis die Chꝛiſten mit brennen vnd todtſchlagen. Als diß geſchꝛei in Teütſch land kommen iſt/ hat(ich abermals ein groß volck auff gemacht/ den bꝛůdern hilff zůthůn haben zů beiden ſeĩ
lan manlichen gefochten/ vnd etwan diſe etwan die wid part hei geſie get. Es het-
ten die onglaͤubigẽ vmblegert diſe dꝛei ſchloͤſſer Bartẽſtein/ Creützberg vnd Kü-ntgßper gyvnd noͤtigten die vmblegerten mit großem hunger. J
Annds Chꝛiſti tauſent zwei hundert zwei vnd ſechtzig kam der Gꝛaue võ Gülch
ſampt andern Sürſten vnd mit eim gꝛoſſen zeüg/ griff die Pꝛeüſſen an/ vnnd er-
legt bei dꝛeitanſent. Bald darnach růhelten die Pꝛeüſſen zů ſammen vnnd vn-derſtůnden zů überfallen dz ſchloß Künigſperg/ abeꝛ do man ihres fürſchlags it
nen ward/ wurden fie hinder ſich getriben. Wann es dar zů kam/ das die bꝛůder
wider fie geſie geten/ gaben fie zů gyſel gůter leüt kind/ vã ſchaͤmpten ſich doch nicedarneben eid vnd gelůbd zůbꝛechen. Und ſunderlich hat ſichs auff ein zeit bege-ben/ das fie nach gegebnen bürgen vnd gyſel zwen Edel ritter bꝛůder erſchlůgen⸗/do durch die oͤberſtẽn des oꝛdens fo gar erzürnt woꝛdenn/ das fie voꝛ ihꝛem ſchloß2 auffrichteren zwen galgenn vnnd dꝛeiſſig burger daranhenckten. Do dis die Pꝛeüſſen ſahen/ woꝛden ſie der maſ-fen erzürnt/ das ſie ein großen vnd ſchwer en krieg anrich-
chen. Sie erſchlůgen vil Chꝛiſtenn/ vnnd darzů vier-
ſchalck. kƷů diſſer ʒeit was in Pomern ein Fürſt der hieß Suan-depolcus/ der hett angenommen den Chꝛiſten glaubenn⸗/vnnd hett ſich do neben verbündet zů den Pꝛeüſſen/ vnnðö durch vil jar vnder ſtůnd er nit allein die ritter bꝛůder ſunder auch alle Chꝛiſten zů vertreiben auß Pꝛeüſſen. Es hat der Teütſch Oꝛdennvil von ihm erlitten. Dann er nam ihnen yn alle ihꝛ munitiõ vnd woꝛden derbrůder auch vil erſchlagen. Diſer Suandepolcus/ hat den Chꝛiſten vil zů leid gechan/ vnnd wie wol er ſich hat laſſen tauffen/ fügt er doch den Chꝛiſten mere vn-
ten/ vnnd woltenn die ſchmach mitt allem vermoͤgenn re-
Rin zug i6ßpreiſſen.
Big ritter bꝛůder/ den meiſter in Pꝛeüſſen vnnd fein mar
Suadepöleein falſcherChriſt.
glücks zů dann die heiden. Aber es bewoꝛben ſich die ritter bꝛůder bey den FSürſten
vmb hilff/ vnd bꝛachten gemelten Suandepolcum vnd die Pꝛeüſſen in die not/das ſie můſten vmb ein friden bitten..
Vo nun Suandepolcus kam in(ein todtbett/ vermant er feine kinder/ daß fienichts args anfiengen wider des Ordens bruder/ dan er were innen worden/ daßin kein glülck angangen were/ die weil er fie mit kriegen angefochten hert. Aberdie ſün hielten nĩt ein zeitlang des vatters lere/ biß zů dem let ſten einer auß inenmit nammen Warteſlaus in den orden gieng/ vnnd darnach/ der ander mit nammen Samborus all(ein hab vnd gůt dem oꝛden gab/ vnd fein leben lang narung
von im empfteng. Es hatt ſich auch begebẽ vnder dem hoh meiſter Popone/ das
herr Martin von Golin mit einẽ anðn ritter brůder vßhin gieng in ein wuſtin/
daß er ſehe waß doch die Preuſſen do woͤltẽ zů richtẽ. ö inen drei Preüſſen
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