TIL Da diiet bach.Wie die Chꝛiſtlich religion in Behem j
in ſecten zertheilt. hNno Chꝛiſticauſent dꝛei hundert vnd ſiebentzig richt kün ig Carli vß iw zů Pꝛag ein hohe ſchůl/ die ſtůnd biß zů dẽ jar Chꝛiſti tauſent vierhun EtM dert vnd achte. Do zugend meer dan 2000. gelerter doctoꝛes vñ Teüt⸗ h8 ſchen ſtudenten von pꝛag ghen Ceypſig/ dz was zů der zeit do Johan önes Huß anfieng zů leren. Dis gieng alfo zů. Es hetten er Da Movnd Teütſchen anno Cheifti rauſent vier hundert vil gezencks mit einander der inlere halb/ vnd ſtrit ten mit diſputieren hefftig wider einander/ vnd als die Behe ldmen nit gelert genůg wart antwoꝛt zugebẽ/ bꝛacht einer ein bůchlin hinyn dz Jo⸗ gghannes Wicleff gemacht hatt/ vñ zů dem ſchlůgen ſich die Be hemẽ vnd fiengen 0 jjdie Behe men an zů diſput ieren wider die Ceütſchen/ vnd machten fie onrůwig/ idarzů ſtieſſen fie mit er laubnnß kün igs Wentzeslaus/ die Ceütſchẽ vo jren em iptern/ ſo fie vff der hohen ſchůl hatten/ vnd there jnẽ vil zů leid vnd ane. ift. Do machten ſich die Teütſchen vff vnd zogẽ ghen ¶ ichLeypſig/ vnd richte do vff ein hohe ſchůl. Tiun inwas einer vnder den Bchemen/ mit name Johan ¶ indnes Huß/ der was der fürne mſt in diſer ſachen. Er chuhett ein ſcharpffe vernũfft vnd wz wol beredt/ ñ ¶ Ihezog auch Johannem Wicleff haͤrfür vnd lobt jn jeals ein gelerten man/ der in der hohẽ ſchůl zů Oro. itnien od Ochſen furt in Engellãd gelebt vñ geleit 0 inthat/ vñ des bůch ein biſchoff in Engellad offentli¶ ichen zů Lũdis verbꝛennt hett nach ſeinẽ todt. DiA|(es Johañ es Wicleffs artickel namẽ die Behemen.an vnd pꝛedigten ſie dem gemeinen volck/ daraußW̃vil zwitracht erſtund/ dañ(ic waren wider den ge⸗.memen bꝛauch der Kömiſchs kirchen/ vnd beſun-6 der wider die pfaffen vnd münch/ vñ die machtenauch eytel ketzerei darauß. Nun waren diß die fürnẽ ten artickel der Behemẽ. Derbapſt hat nit mer gewalt s dan ein ander biſchoff. So die ſeelen ſcheiden von demleib/ far en fie gleich in den him̃el oder in die hell/ vñ wirt kein fegfeüwꝛ gefunden.Es iſt ein thoꝛheit oder ein vergebẽ ding fo man den todtẽ et wz gůts nach Chüt/dan der pfaffen geitz hat dz erdacht. Man ſoll der heilige bildnus hin weg thůn.Des waſſers vnd der pal men gebenedey ung iſt kein nutz. Der boͤß geyſt hat diebertel oͤꝛden er dacht. Die pꝛieſter ſollẽ nit reich fein, kein gelt noch ſchaͤtz hinderſich legẽ. Es ſoll frey(ein einẽ jet lichẽ zů pꝛedigen das woꝛt Gottes. Woͤlcher mit nneneiner. todt ſünd beiadẽ iſt/ der ſoll ich we weltlicher noch geiſtlicher¶ gawirdigkeit gebꝛauchen/ man ſoll jm auch nit gehoꝛſam ſein. Die fir mung vnnd dielletſte ölung iſt kein ſacrament. Die oꝛen beicht iſt vergebens/ es iſt gnůgdz man ¶ itagott die ſünd heimlich klage vnd beichte Es iſt gnůg dz man den tauff tmpfahe landon zůſatz des oͤls. Mit den kirch hoͤfen iſt es nichts/ es gilt gleich mit wz ertrich desder leib begrabẽ wirt. Die welt iſt ein cẽpel Gottes/ darũb woͤlcher ein kirch eder Deloſter bauwet/ der will fein maieſtath ſchmaälern vnd in in ein eng oꝛt zwingen. vlgDic pꝛieſterliche kleið/ die gezierd der alt arẽ/ die kelch vñ coꝛpoꝛal thůnd nichts ¶ ijnzum handel der meß/ ſunder der pꝛieſter mag on ſie das Sacrament des altar Auegeſegnenn. Man růfft vergebens an das für bitt der Heyligen/ die jetz im him · chmel mit Chꝛiſto regnieren. In den tagzeiten ſo die pꝛieſter ſpꝛechen c be,. a
lohannesRuß,
artickel der
—