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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Von Bchem. dectexxzvverlenÿrt man die zeit. Man ſoll an keinẽ tag der arbeit ab ſton/ vßgenemmenden Sontag. Man ver dit nichts mit S kirchen faſten. Diß ſeind geweſen in ſumma dis haupt artickel der Behemẽ/ vnd ʒů diſem haben fie auch den jungen kindẽdar borten vnd ʒů nieſſen geben dz Sacrament des alt ars vnder beide geſtalten.Es kam darnach auch ein Picard/ dz iſt/ ein Apo ſtüßler Nolbꝛůder Srãckreich in dz lãd Behẽ/ vnd fieng an ein groben irrthũb. Dar wo er kam den leüten/ ermant er ſie der erſten onſchuld/ pꝛedigt dz der mẽſch ſolt alſo eins lautern gemuͤts ſein/ dz er auch onbekümmert möcht nackicht ghan/ wie Adam vndEua gangen ſeind anfenglichen in jrer onſchuld. Er gemeint es gůt/ aber es die-net den böͤſen menſchẽ allerley laſter der onkeüſcheit. Doch ward jr ſect baldvßger eütet. Man legt jn/ dz fie haben gehabt grůben( daruon etlich ſie nantenSGigbenbheimer darin fie heimlich zůſam̃en kamen vnnd volbꝛachten ihꝛen gotz Grübenheiedienſt. Vnd ſo der pꝛieſter nach ſeiner gewonheit ſpꝛach diſe wort/ Creſcite& mul, mer,iiplicamimi, meren eüch vnd er füllen ertrich/ wur den alle liechter vßgeloͤſcht - fielẽ fie ůbereinanð/ mañ vnd weib/ begiengen onzimliche ſachẽ. Die anderenſpꝛechẽ/ diß werd diſen leütẽ onbillich zůgelegt/ ſie ſeind nie alſo onuerſchaͤmbtgottloß woꝛdẽ. Es iſt wol müglich/ dz etlich boͤß fantaſticht mẽſchen ſoͤlichsvnder ſtãden haben/ wie dan bei vnſern zeiten by ettlich w idertaͤuffern ð gleichenſachen auch für gangen ſeind. Als nun Johañes Muß die voꝛgeſetztẽ artickeln imBehe mer lãd. pꝛedigt/ ward er ghen Coſtentz in dz onciliũ citiert/ do lohenne-hin er auch onerſchꝛockẽ mit ſampt feine iũger Hier onymo Huß kam/ der feinen Huß wardmeiſter etwas übertraff in der kunſt ond in dem geſpꝛech. nd als man Johan⸗ citiert gehnnem Muß an klagt(einer opinion halb/ vnd auch jn bat das er blib bey der Romi Coſtenn.ſchen kirchen/ iſt er beſtẽdig blibẽ in ſeinẽ fürne men/ darũb ward er für cin ketzer E geurt heilt vnd verbꝛeñt. Aber Hie. ö| sonymus ſtůnd darbey vnd ſchwigſtili. Doch ward er über ein zeit har. nach auch verbꝛent. Do das die Be. bemen horten wurden ſie gar ent-,, richt/ lieffen zůſam̃en mit waffen -fiengen an wüten vnnd ſchlůgen,, boden die kirchen vnnd was jnen, an die hand ſtieß. Sie vmblaͤger-& ten mit gewalt die ſtett/ vnd zwun-

. rhün wolten/ wurden fie von jnẽ ge

s ſchleifft. Sie er würgtẽ alle mẽ ſche-onangeſe hen ob ſie jung oder alt/ weib mañ/ ley pꝛieſter weren/ ward eingroß Chꝛiſtlich blůt vergoſſen. Die cloͤſter wur den zerꝛiſſen/ die kirchẽ ver bꝛent -die cloſter frauwẽ geſchwecht/ die münch on ʒal erſchlagẽ/ dz thetẽ die Behemẽnit allein in jrẽ künigreich/ ſunder fie zogen mit hoꝛes krafft haͤrauß in Meyßenland/ vnd verbꝛenten dz land/ erſ chlůgen die menſchen tribẽ vil můt willen.Des gleichen theten ſie den Marhern/ Deſtere ich Schleſy vnd NLuſatz.

Darn ach o Chꝛiſti 1434. verſamleten ettlich Ladherꝛen vnd Edlen ein groß 2 prag cinvolck zůſam̃en/ die es nit hertẽ mit de Huſſen/ zogẽ ghẽ Pꝛag in die alte ſtatt/ gror ff ür moꝛgẽs frůw am ſontag nach ð Vffart C hꝛiſti fielẽ ſie in die Neüw ſtatt vnd

ſtrittẽ wid die Huſſen/ ůber wũden ſie/ tribẽ groß wut er ey wider ſie/ wie dañ fieguch voꝛhin hattẽ gethã dent die jrer ſect nit ware, Do ward wc ð kinder noch wey

ber noch den geiſtlichẽ verſchont/ es wurde by zwei zwentzig tauſent menſchen.. DO Y eerſchlagen