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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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deccel Das dꝛitt bůch

chus hertzog Boleßlai ſun/ dẽ jetz iſt geſagt. x. Biſetißl aus oder Btʒetißl anaein ſun hertzog Vlrichs. Es hett ʒů feiner zeit keiſer Ott ein tochter ʒů Regẽ ſputgim cloſter mit namẽ Jutha/ die hett diſer fürſt nie geſehẽ/ ſunðd als er vil jr hoſagẽ/ ward er bewegt jrer lieb erdacht ein liſt dz er jr kam ſie mit gewaſt

ge fůrt on alle geferlichkeit/ vßgenom̃en dz fein mit reüter keiſer ergriffen

ert oͤdt wurdẽ/ dañ ſie mochtẽ H. Bꝛʒetißlaũ die geraubte tochter nit erfol-ge, Vnd als Bꝛzetißlaus hett in Maͤrhern hoch zeit gehalt mit der geraubtẽ toch-

ter /wolt ð keiſer on gerochen die ſchmach nit laſſen. Er zog mit eim gꝛoſſen hoͤr ln

Be hem/ do kamẽ jm entgegen H. Vlrich mit ſeim(un vnd mitt eim groſſen zeig.Es ws auch des keiſers hin weg gefůrte tochter Jutha foꝛnẽ am höre /vñ als ſie ſcsvatters höre erſach/ zerſpielt fie jr har/ zerkratzt mit xn naͤglẽ jr angeſicht/ miton

erſchrocknẽhertzen lieff lie hin für an ſpitzen rs kriegs/ begert ein geſpꝛech zi ha

bẽ mit jrẽ vatter. Als fie das erlangt/ am fie für den vatter/ thet ein ſolicheredvoꝛ jm. Vatter ich erkeñ dz du billich diſem krig bewegt wirft/ vnd das der wol

ſtraff wirdig were/ dich verachter hat. Aber ſittẽ mal ſolchs auß ynbꝛünſtiger li -

be beſchehẽ iſt/ die ſich im zaum nit halten mag/ deßhalben auch offt verzeihũgin jrer ùbertrettũg erlangt hat/ bit ich dich/ du woͤlleſt doch dich bedenckẽ wenwelchen menſchẽ du durchaͤchteſt. Sihe/ er iſt din tochter/ mein gemaheldiſen veruolgſt du Vnd wiltu in nit anſehẽ/ ſo ſehe doch an deine enckel der in mei-nem leib empfangẽ iſt. Des vatter iſt er/ laß jn mir einẽ gemahel. Er iſt mir derte halb nit on gemeß/ da mag nach goͤttlichẽ ge ſatz diſe ee nit geſcheiden werden.Du haſt wol ein groſſen zeüg/ aber es ſtath gegẽ dir auch ein wol gewaffneter zeüg/vnd hangt ð ſieg auff beiden ſeiten am glück/ Mertz lieber vatter gib nit in tod einſolchen hauffen leüt von meinet wegen. Verzeich dem/ dem ich verzigẽ hah/dem ich zům erſten bin geſchedigt woꝛden. Der vatter ward durch diſe red der tochter bewegt weinẽ / vnd hett ſich gern in jrem willẽ begeben/ wañ jm der geſchworen eydt dis übel rechen nit im weg were gelegen. Do ſprach Jutha. Es hat meingemahel auch geſchwoꝛen dz Teütſch land hbeſchedigen/ aber nach meiner ach-tũg iſt es ein on noͤtlich ſchwůr/ der do reücht nachtheil ð ere Gottes/ ſtrackswider des nehſten lieb. Gott haßt den der etwas übels gelobt thůn. Do mit du a-ber nit als ein übertretter deins ſchwůrs geſcholtẽ moͤgeſt werden/ will ich ver ſchaffen das mein gemahel ſampt feine vatter/ für dir erſcheine/ dir fůſſen falle/ dener gnadẽ begere/ dich als iren herꝛẽ vn künig bekennen/ ja dir vergoͤñen on alleswider ſprechen/ dz du deinen(is habeſt mitten in Behem/ vnd do dein recht vndgericht halteſt. Es gefiel dem keiſer der tochter rhat wol/ ward nach jren worteein friden gemacht/ vereinbart? ſich die zwey höꝛe -

ward mittẽ in Behem in ð ſtatt Boleßlaw ein kein, d ſerlicher ſtůl von ſteinẽ auffgericht einer ewigDE gedaͤchtnuß keiſerlichs gewalts ð Romiſch adler dark. D gemacht. Nach dem aber diſe onrůw ward geſtil-, let/ ward Bꝛzetislaus dem land Maͤrhern voꝛgeſetztvnnd er regiert es auch wol. Er trib darauß die Po-lender/ die ein groß theil darin jnen zůgeeignet hettẽD Es gebar diſer fürſt mit Jura fün ff ſün/ nem lich Spi© tigneum/ Vꝛatißlaum/ Eonradum/ Jaromitumda DOthonẽ. als er nach feines vatters abgang herꝛin

, Behem ward/ nam er hertzẽ die ſchmach ſo ſeinem

anherꝛen in Poland begegnet was/ an dem treüw

glaub bꝛochen warde/ darumb zog er mitt feinen ſunen gehn rere, fan;) vmb die

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