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deccel Das dꝛitt bůch
chus hertzog Boleßlai ſun/ võ dẽ jetz iſt geſagt. x. Biſetißl aus oder Btʒetißl anaein ſun hertzog Vlrichs. Es hett ʒů feiner zeit keiſer Ott ein tochter ʒů Regẽ ſputgim cloſter mit namẽ Jutha/ die hett diſer fürſt nie geſehẽ/ ſunðd als er vil võ jr hoſagẽ/ ward er bewegt zů jrer lieb vñ erdacht ein liſt dz er zů jr kam vñ ſie mit gewaſt
ge fůrt on alle geferlichkeit/ vßgenom̃en dz fein mit reüter võ keiſer ergriffen
vñ ert oͤdt wurdẽ/ dañ ſie mochtẽ H. Bꝛʒetißlaũ vñ die geraubte tochter nit erfol-ge, Vnd als Bꝛzetißlaus hett in Maͤrhern hoch zeit gehalt mit der geraubtẽ toch-
ter /wolt ð keiſer on gerochen die ſchmach nit laſſen. Er zog mit eim gꝛoſſen hoͤr ln
Be hem/ do kamẽ jm entgegen H. Vlrich mit ſeim(un vnd mitt eim groſſen zeig.Es ws auch des keiſers hin weg gefůrte tochter Jutha foꝛnẽ am höre /vñ als ſie ſcsvatters höre erſach/ zerſpielt fie jr har/ zerkratzt mit xn naͤglẽ jr angeſicht/ vñ miton
erſchrocknẽhertzen lieff lie hin für an ſpitzen rs kriegs/ vñ begert ein geſpꝛech zi ha
bẽ mit jrẽ vatter. Als fie das erlangt/ am fie für den vatter/ vñ thet ein ſolicheredvoꝛ jm. Vatter ich erkeñ dz du billich zů diſem krig bewegt wirft/ vnd das der wol
ſtraff wirdig were/ dich verachter hat. Aber ſittẽ mal ſolchs auß ynbꝛünſtiger li -
be beſchehẽ iſt/ die ſich im zaum nit halten mag/ vñ deßhalben auch offt verzeihũgin jrer ùbertrettũg erlangt hat/ bit ich dich/ du woͤlleſt doch dich bedenckẽ wen vñwelchen menſchẽ du durchaͤchteſt. Sihe zů/ er iſt din tochter mã/ vñ mein gemaheldiſen veruolgſt du Vnd wiltu in nit anſehẽ/ ſo ſehe doch an deine enckel der in mei-nem leib empfangẽ iſt. Des vatter iſt er/ laß jn mir zů einẽ gemahel. Er iſt mir derte halb nit on gemeß/ da zů mag nach goͤttlichẽ ge ſatz diſe ee nit geſcheiden werden.Du haſt wol ein groſſen zeüg/ aber es ſtath gegẽ dir auch ein wol gewaffneter zeüg/vnd hangt ð ſieg auff beiden ſeiten am glück/ Mertz lieber vatter gib nit in tod einſolchen hauffen leüt von meinet wegen. Verzeich dem/ dem ich verzigẽ hah/ vñ võdem ich zům erſten bin geſchedigt woꝛden. Der vatter ward durch diſe red der tochter bewegt zů weinẽ / vnd hett ſich gern in jrem willẽ begeben/ wañ jm der geſchworen eydt dis übel zů rechen nit im weg were gelegen. Do ſprach Jutha. Es hat meingemahel auch geſchwoꝛen dz Teütſch land zů hbeſchedigen/ aber nach meiner ach-tũg iſt es ein on noͤtlich ſchwůr/ der do reücht zů nachtheil ð ere Gottes/ vñ ſtrackswider des nehſten lieb. Gott haßt den der etwas übels gelobt zů thůn. Do mit du a-ber nit als ein übertretter deins ſchwůrs geſcholtẽ moͤgeſt werden/ will ich ver ſchaffen das mein gemahel ſampt feine vatter/ für dir erſcheine/ dir zů fůſſen falle/ dener gnadẽ begere/ dich als iren herꝛẽ vn künig bekennen/ ja dir vergoͤñen on alleswider ſprechen/ dz du deinen(is habeſt mitten in Behem/ vnd do dein recht vndgericht halteſt. Es gefiel dem keiſer der tochter rhat wol/ vñ ward nach jren worteein friden gemacht/ vñ vereinbart? ſich die zwey höꝛe -
vñ ward mittẽ in Behem in ð ſtatt Boleßlaw ein kein, d ſerlicher ſtůl von ſteinẽ auffgericht vñ zů einer ewigDE gedaͤchtnuß keiſerlichs gewalts ð Romiſch adler dark. D zů gemacht. Nach dem aber diſe onrůw ward geſtil-, let/ ward Bꝛzetislaus dem land Maͤrhern voꝛgeſetztvnnd er regiert es auch wol. Er trib darauß die Po-lender/ die ein groß theil darin jnen zůgeeignet hettẽD Es gebar diſer fürſt mit Jura fün ff ſün/ nem lich Spi© tigneum/ Vꝛatißlaum/ Eonradum/ Jaromitum vñda DOthonẽ. Vñ als er nach feines vatters abgang herꝛin
, Behem ward/ nam er zů hertzẽ die ſchmach ſo ſeinem
anherꝛen in Poland begegnet was/ an dem treüw vñ
glaub bꝛochen warde/ darumb zog er mitt feinen ſunen gehn rere, fan;) vmb die
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