SI
wollenin.nd;.
Don Behem. deccexlixcarus ð(ein fraw vil zů lieb het vn jrẽ zů vil glaubte/ berůfft(eine lädherꝛc/ klagtjnẽ er möcht die ſchmach vñ dẽ trug jm beſche hen nit erleidẽ/ vñ auff das verſam-let er widerũb feine zeüg/ ſagt dẽ k. ab/ zug wið jn vñ griff jn an über ð Tonaw imDeſtereicher feld Bo kamen vil zů beide ſeitẽ vm̃/ biß ʒů let ſt Othocarus võ denfeine ver laſſen ward/ vñ võ dẽ keyſeriſchẽ auch er ſchlagẽ?. Dis geſchach año ny3. Vu
re zůgelegtẽ woꝛtẽ/ wie ich ſie in eim altẽ teüt ſchen geſchꝛiben bůch gefundẽ hab/aber hie hab ich fie beſchꝛiben wie fie Eneas Syluius verzeichnet hat. 3| Wentʒzeß( gus Ethocari fun ward k nach feine varter. Doch als er noch39, f zů jung war(nẽlich ſiebẽ jaͤrig) ward das reich durch(cinmůter vnd ſtatthalter regieꝛt Er nam zů cc Juthã künigs Rudolphs tochter/vñ ſein ſchweſter Agnes nã gemelts keiſers ſun ð auch Rudolph hieß/ aber diſer
Rudolph ſtarb zeitlich/ vnd ließ hind jm ein fun nẽlich Johannẽ/ der k. Albrechten ſeins vatters bꝛůð vmſ̃ bracht by der Rüß K. Wentzes laus ſtarb zeitlich niton klag der Behemẽ. Dañ er ws ein ſenfftmůt iger vñ from̃er fürſt vn früntlich
gegen iesman. Er regniert ſechs jar vñ ward auch erwölr zů künig in Poland.= Senseo{aus des vozdzige Wersels ſun/ ð doch de vatter gãtz ongleich31. ws in ſittẽ/ dañ er gab ſich vff die füllerci/ hůꝛerei vñ rau
berei/ darũb er auch zů Olmüntz in Märhern im z vin jar(di andern ſagen ihmæi jar) feines alters mit dꝛeiẽ wundẽ erſtochẽ ward/ in des Chſidechans hauß.
Es giẽg mit jm ab dz küniglich geſchlecht vn hat ſither Behẽ angenom̃en fremde fürſtẽ zu künigen biß auff den heütigẽ tag. z. Zů d zeit als der voꝛdꝛig künigerſchlagen ward/ am ſein ſchwager h. Denr ich võ Rernten/ ð fein ſchweſter An»nã zů ð ee hatt/ gehn Pꝛag/ vñ ward võ dẽ Behemen zů k. angenom̃en. Das vertroß den Romiſchen künig Albꝛechten/ darũb zog er mit gewalt in Behem vndtrib. h. Henrichen darauß/ vnd macht feinen fun Rudolphum zů künig/ vñ gab
imzů d ee fraw; Elßbeth des eltern künig Wentzels verlaßne witwe. Aber er überlebt nit das er ſt jar/ vnd do erſtůnd ein neüwer zanck im reich. Ettlich woltẽ hanSFriderichen künig R ůdolphs bꝛůd/ die andern er woͤlten ge meltem vertribnennHDenrichen/ vnd die behaupteten jr fürnemen/ wie wol künig Albꝛecht das nitt
für gůt wolt haben/ ward doch mit todt übereilt/ das er es hindern mecht-. Johannes von Lützelburg wirt k in Behem mit ſolicher geſtalt. Als33. hertz og thenrich dz reich yngenommen hatt/ vnd ünig Al
bꝛecht erſchlagen ward/ vnd graue Henrich von Lützelburg zũ keyſerthumb er
woͤlt ward/ wz von künig Wentzel noch ein tochter vorhanden, Ene as ſchꝛeibtſie ſey fein ſch weſter geweſen/ die hieß Elßbeth/ vñ die beſch ickt ð Roͤmiſch küniggehn Speier vnd gab ihr zů der ee ſeinen ſun Johañem/ macht jn auch künig inBehem Do legt ſich wider ihn H. Henrich von Kernten/ der vormals mit zweien keiſer s ſunen gekriegt hett vm̃ das reich/ aber mocht nichts geſchaffen fundmuͤſt wider in Rernten weichen. Do blib dis künigreich in der grauen von LC ij-tzelburg hand us. jar. Diſer k. Johannes regiert in Behẽzz. jar/ vnd als er von ſeĩnem ver tern dem künig von Franckreich wider den künig von Engellãd berůfftward/ zug er ihm zů mit eim gro ſſen zeüg/ kam aber vmb im krieg. Car 0 lus Diſer ws z jar alt als fein vat ter künig ge,, ,.34. 2 Errichtet vff año zo zů Pꝛag die hohe ſchul/ vnd ließ fůrẽein mauer vmb die neüwe ſtatt vñ bauwet de küniglichẽ Pallaſt/ des gleichẽ hater geſtifftet vil cloͤſter vnd ſchloſſer. Er übergab feine bꝛůd/ Jo hant des Maͤrherlaß/ E, bauwet auch wider ub die Moltawer bꝛuck/ ſo die ongeſtüme des waſſerszerbrochen hett, Itẽ er macht auß de Pꝛagiſchen biſthũh ein ertzbiſt hub/ dz vos246 A ö. Q iiij hin vn-