K—
2
K
w ES
..
r
dececl Das dꝛitt buch|hin vnð bẽ ertzbiſtũib MHentz wz gewe ſen/ In ſum̃a er hat groß vRherUchcharen
gethã/ allein iſt jm diß übel außgeſchlagẽ/ dz er fein aͤltern fun Wentzes lañ nach ſn 1per foꝛt vñ mit gelt zů keiſerthũb pꝛomoutert/ on angeſehen dz er in bodẽ umrig; Ilmẽt nichts ſolt. Vñ wie wol die Churfürſtẽ ſich dar wid ſpertẽ beſtach er fie doch mi rgelt/ vñ verhieß einẽ jeden hũdert tauſent guldẽ. Vñ do er ſie bar nit legen moch t/ imgab er jnen die groſſen zoͤll des Roͤmiſchen reichs/ welchẽ ſchaden das reich biß auf
den heütigẽ tag nit hat überkom men. Ja wie Eneas Siluins ſchꝛeibt/ er můſt den 7Churfürſten verheiſſen.. nimmer mere wider zů fordern,Fſ(atts keiſer Carles ſun/ ward mit verwilligung feines vatterentzeß laus gekroͤnt zů Behmiſchẽ künig als er noch ein kind wʒ.
35.er jgrẽ alt. Darnach als er dz xv. jar erreicht/ ward er mit ſampt(einer hauß franz kzů Ach gekroͤnt zů Roͤmiſchẽ künig. Vnder jm wurden die Pꝛagen vffrůͤrig widerdie Judẽ/ fielẽ jnẽ in jre heüſer/ vñ namẽ jnẽ ds jr/ verbrentẽjre heüſer/ vn ſchlůgẽſie ʒů todt zwo gãtzer ſtũd lãg/ jũgs vñ alte/ alſo ds etlich tauſent vmbkamẽ. Dochwurde vil kinð vß erbermbd z tauff behaltẽ. Es blib diſe vffrů ongeſtrafft/ dañk. Wẽtzel achtet keiner ding/ dañ allein ws jm zũ wolluſtdient. Er fragt dem weinmere nach dañ dem regimẽt. Ja in allẽdingẽ ws er feinem vatter gãtz vnd gar o ⸗·gleich, darũb fiengen jn auch die landherꝛẽ vñ behieltẽ jn auch x vij. wochen in der Mhgefendizuß, Aber Johañes der Luſatzer heꝛtzog vnnd Pꝛocoptus Marggꝛ aue in unfMaͤꝛhern, machtẽ jn wid ledig zů groſſem nach heil des gãtzẽ lãds Darn ach fien g
jn(ein bꝛůder Sigmund künig zů Vngern/ vñ überantwoꝛt jn HM. Albrechten zWien in Oeſtereich . Vñ als mã nit gůt ſoꝛg ʒů jm hett/ entrã er vñ überkam widerũb ſein reich enðt aber nit ſein leben/ ſunð ergab ſich nach wie vor dem füllẽ vndſauffen/ dẽ ſchlaffen vn aller faulkeit/ hett kein ſoꝛg zum regiment/ darumb warder von den Churfürſtẽ entſetzt wie hie foꝛnen gemelt wirt. Aber bei den Behmẽ re -giert er biß in dz z. jar(eines alters. Er ward kranck do die vffrůr zů Prag der Duffen ſect halb am groͤſten ws. Dañ do des Huſſen lere jetzunt von dem groͤſſern theildes volcks angenom̃en wz/ vñ fie aber noch kein groß kirchen heten/ noch auchkünig jnen ʒů ſtellẽ wolt/ vnd allenthalbẽ auffrůr erſtůndẽ/ vñ der rhat ʒů prag auß geheiß des künigs ſich veꝛſamlet hett wið die Huſſen zů rhatſchlagẽ/ fiel ĩ dieau ffrůrer in dz rathauß vn ergriffen etlich rhats herꝛẽ mit ſampt de ſtatt richtetvnd ettlichẽ andern burgern/ der raths herꝛẽ wart ſiebẽ/ die anð n entruñen/ vndſtürtzen ſie hoch oben zů vß den fenſtern hinab vff dẽ boden/ aber die and ſtůnd-do vndẽ vnd empfiengẽ ſie mit ſpieſſen vnd hellenbartẽ. Es kam auch do hin desreichs kaͤmerling mit zoo. pferdẽ/ die vffrů: zů ſtillẽ/ ab er do er ſahe des volcks enſinnigkeit nam er die flucht. Do diſe ding dẽ künig für kamen vñ jedman ſo vmjn wz erſchrack/ ſpꝛach fein wein ſchẽck/ Ich hab wol gewißt dz es alſo würd zůghi ·Do ergrim̃t über jnð K. warff jn zů boden vn wolt jn mit einẽ tolchen erſtochen|han/ wo jn die vm̃ſtender darã nit verhindert hettẽ. Do ſtieß ihn die krãckheit an ·vñ lag alſo is. tag ehe er geſtarb. Er hett alle die mit jrẽ namen angeſchribẽ/ die firketzer geachtet waren vi wolt fie han laſſen toͤdten/ als bald ſein brůder vñ anderberuͤfft füꝛſten zů ihm mit jrer hilff kemen. Aber fie bliben im zu lang auß.Si iſmundus des voꝛdꝛigẽ bruð/ Vñ der ward auch zů keiſer gewelt/36. 9 nach dẽ ſein brůd entſetzt ward vnd k. Růprecht g -ſtarb. Er nã des k. võ Vngern tochter Mariã zů ð ee/ darnach des grauẽ võ Cili-tochter/ vñ überkam durch fie das künigreich wie hie foꝛnẽ by de keiſern gefagtifeAlb ertus hertzog von Oeſtereich / erwoͤlter Roͤmiſcher k. Er nã k. Sig -97 mũds einige tochter zů ð ee/ die hieß Elßbeth/ vñ war durch lck. ʒů Behẽ vñ Vngern. Seine hiſtoꝛi findeſt du hie vndt in der zal ð k. võ Vngern.| n
D. 2
LCatißlaus
.