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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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K.

klertzoz Chri

ſtoffel vonnBaiern wirtkling.

Gotland die

deccclxyi Das vierdt ba

Bogen zu Balern/ künig Er ichs ſ chweſter ſun/ der auß eintracht iger bewill gag.des adels aller dꝛeien künigreichen zům künig erwoͤlt ward. Er kam auch mitgroſſem bꝛacht geritten/ ward Lübeck als ein zůkünfftiger künig gãtz eetlich

en empfangen vnd von dannen gar eerlich in Den marck geleitet, Bie Daͤnt ga,

ben ihm yn erſtlichen die ſchloͤſſer/ dar nach ſchwůren ſie ihm vnd kroͤntẽ jn. Nich

diſem befichtiget er dz land des reichs. Und als er in Jud lãd/ ſeind jm kommen hertzog Adolph vo Schleß wick vnd der graue von Holſtein/ haben von jm

empfangen das lehen. Anno Chꝛiſti 1 45. hat künig Chriſtoffel hochzeit gehal,

ten Coppenhagen mit Doꝛothea marggraͤunin von Brandenburg . Darnach2 iſt er in Schweden gefaren/ dann die vom adel vnd.

gemeinem volck begerten ihn ſchen in eigner per -ſon. Wie er nun in Schweden kom men vnnd alle

rung oder vonn den jaͤꝛlichen gefellen geſamlet wasvoꝛden. Vnnd als er heim in Denn marck faren

. wolt/ iſt ein ongeſtůme kommen vnnd ein ſolich on

, gewit ter/ das jedermann wolt verzagen/ vnnd iſt el

anno Chꝛiſtitauſent vierhundert acht vnd viertzig.

Wie graue Chꝛiſtiernus von Altenburg kung

| worden iſt in Denn marck.

Ach abſterben kun ig Chꝛiſtofels ward erwoͤlt Chꝛiſtianns eingr/ue von Alten burgodie Dänen nennen ihn Chꝛiſtiernum) künigzüDenn marck vnd Noꝛdwegien/ vnd wie Albertus KRꝛantz ſchꝛeibt/* ſeind die Schwedier auß der alten einung getretten/ die vermocht/

daß alle dꝛey kümigreich nit mer dann ein künig herren, Diſe wal iſt

faſt beſchehen auß foꝛderung hertzog Adolffs von Schleß wick/ woͤlcher ein vet,ter was graue Chꝛiſtierni vonn Altenburg vnnd Delmenhoꝛſt/ geboꝛen vonſeiner ſchweſter. Aber Schweden macht zu künig ein ritter/ der in Schweden gwonet vnnd faſt reich was/ hieß Carlen ein fun Ranuti. Chꝛiſtianus wardge

kroͤnt vnd nam die künigin Boꝛotheam zum ee gemahel. Mit der gebar er J/

hannem vnnd Fridericum. Es befliß ſich künig Chꝛiſtiernus wie er ſtuckwejßßSchweden widerumb den zweien künigreichen bꝛingenn möcht, iſt mit im

kriegßuolck in Sotlannd gezogen/ woͤlchs ein inſel vnd můtter des künigreichtSchweden iſt. Rünig Erich hat ſie allzeit behalten Bey künig Chꝛiſtoffels zeten iſt ſie durch Schwediſch amptleüt in des künigs namen regiert woꝛden. Abetkinig Chꝛiſtiernus gewan fie wider mit gewalt/ vnnd erobert die ſtatt Wißbn/woͤlchs etwan ein treffliche kauff mans ſtatt iſt geweſen. Carolus künig innSchweden / ſol ſo tyranniſch gehandlet haben/ das ihm jederman fyend ward/aber die andern ſchꝛeiben er ſey ein auffrechtiger vnd dapffer mann ge weſen/ er-

wünſcht küniglichem regiment/ vnd der iſt geweſen ein Ant oder nraͤni künig

Guſtaui ſo ietz in Schweden vnd Gothen regniert. Er gefiel dem onruwigem

N Ving nach feinem gefallen geoꝛdner/ ließ er ein grof|ANexilen ſchatz in die ſchiff tragen/ der ihm vonn ver

9 les ſylber vnd golt mit den ſchiffen ertrunckẽ. Manmeint es ſey über hundert tauſent gulden wert do verſunckẽ. Der künigkam kümmerlich mit(einem ſchiff zům lãd. Er ſtarb auch bald darnach on erben/ nemlich

volck nit/ darumb enſetzten fie jn des reichs. Do nam er heimlich ſeine ſchütz ü

für in Preüſſen. Des was der adel fro /ſchickt ein treffliche bot ſch afft künigChꝛiſtiernum/ vnd begerten daß er ihnen in Schwede kaͤm Als er aber kam

haben|