Mech vjſteigt/ zeigt es nit an groſfruchtbar keit. Dañ kõpt
. minder waſſer/ ſo mag dzö gantz land nitt begoſſent werden. Rom pt mer/ ſo. ſthat es zů lang auff dem. erdtrich/ vnd mag die er-. den nit zů bequemer zeythn getrücknet werden/ vnd⸗ ſo ð ſamen daryn gewoꝛf-s. fen wirt/ ertrinckt er vng S| bꝛinget kein frucht. Iſti damn das ertrich nit feüchtJ. gnůg/ mag ð ſamẽ dar yn; a. ö.. gewoꝛffẽ/ auch nit fruchtbꝛingen. Vnd ſo das beſchicht/ ghan alle menſchen auff das feld vnd helffen demwahrer das es allenthalben die aͤcker begieß/ legen kaneln/ machen graͤben vñ grasbenz hie bühel dannen, die dem waſſer feinen lauff verhindern. Wann nun der Nilus nit mer dañ zwoͤlff elenbogen auffſteigt/ ſeind die Egypter das ſelbig jar einshungers warten/ des gleichen ſo er dꝛeyzehen elenbogẽ hoch wirt. KRompt er auffr die vier zehen elenbogen/ wirt ſederman erfreüdt. Rom pt er aber auff die fünffzen hen elenbogen/ ſeind ſie gewiß eins gůten vnd fruchtbaren jars/ vnd wan(ein ho-1 he ſechzehen elenbogen erzeicht, leben fie im ſauſen/ vnd ſchaͤtzen ſich für gantz ſaͤ-b/ lig. Nach diſem allem fo der Nilus widerum ſittlich abge alt vnd in feinen gemetsje nen lauff kompt/ dz dan geſchicht vmb den n. tag des Weinmonat/ faht man anjp zů ſaͤrten/ vnd wärer die fat oder der ſaͤmtet biß zů aller heiligen tag. Darnach habenf ſie ern in dẽ Maͤien des nachgenden jars. Hie findt man nun ein gros wunder beybs diſem überflieſſenden waſſer/ das man bey den anderen waͤſſern nit ſpuͤren mag.r Van ſo der Rhein / die Thonaw/ der Necker od er andere waͤſſer außlauffen/ thůnun(Re ſchaden der weid vnd auch den aͤckern/ dañ fie flöytzen hin wegk den gůtẽ grũd võfd den aͤckern vnd verwůſten die matten/ aber der Nilus helt das wid ſpil/ ſo er kõptWW über das dürꝛ vnd fandechtigerrtrich /gibter jm feischtitett vñ feißten miſt. Dañn Per anghat/ wirt er gantz trůb/ vnd bꝛingt mit jm ein feißten ſchlym ð henckt vñ. ſetzt fich in die auffgeſchꝛonden riſs ð erden/ daruon dz ertrich alſo feißt wirt gleichfin als het man es mit at ðem gůtẽ miſt getünget. Iſt aber ð boden ſandecht fo zeücht) der fe ßt ſchlym dẽ ſand zů ſammen vñ gibt jm ein ſo liche krafft/ dz er mere fruchti> beinge dañ ein ander fruchtbar boden. Das ſey nun gnůg geſagt von frucht bar-7 keit des waſſers ill vnd des gantzen Eg ypten lands. Iſt doch auch dar bey zůft mercken/ das bey de Nilo ein gros gůt von zucker wechßt/ vñ das in ſolicher weiß.hn Es ſeind vil lachen neben dem Nilo die ton vol zucker roͤꝛen/ vnnd zů(einer zeitME nimpt man den ſafft auß den rozen/ der iſt als ſůß wie honig/ vnnd ſeüdt jn gleychhan wie man auß waſſer ſaltz ſeüdt. Zů erſt wirt ein lanter ſchaum/ aber ʒů letſt ſetztdi ſich das gůt an boden vnn d der ſchaum ſchwimpt enboꝛ, Noch iſt eins hie zů merckon, en/ das diß groß waſſer Nilus ehe es in das moͤꝛe falt ſich zert heilt in vil fluß/ wiehn dann a lle groſſe wäller thůn/ die Congw/ Ganges/ Indus/ der Rhein vnd andeui mer/ K hein ſpalt ſich bey Holand in dꝛei flüß/ vnd hat ein ieder ein beſunderẽ nan men/ alſo ſp alt ſich der Nilus in ſieben groſſe flüß/ die alle jre beſundere namen hafel hen/ wie die tafel anzeigt/ vnd gretten die zwei auſſern nemlich Oſtium Peluſiacũch vnn? Oſtium Canepicum ongefaͤrlich viertzig Teütſche meylen von einander/
If M am if vnnd