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Johannes.
§. 41.
Endlich hat auch der Jünger / der im Schooße desHerrn lag , seinen Zeitgenossen eine Denkschrift überseinen Meister übergeben / von derer Entstehen und Ab-sicht einige Aussagen der Alten übrig aber zu sehr be-sinnen sind / als daß sie zu Grundsätzen über die Ge-sichtspunkte -er Erklärung erhoben werden dürften. Esist daher erfoderlich / daß wir in den Bau und dieEinrichtung -es Buches eingehen, um daraus den Man-gel unangefochtener Urkunden zu ersetzen.
Dieser Evangelist gehet nach eigenen Hinblicken aus/und tst so weit dem Matthäus ähnlich / daß er die Be-lege für einige wenige Sätze im Fortgange der GeschichteJesu durch und durch verfolgt und auf fie hin Thatenund Verträge sammelt; er scheidet sich aber darin» vonihm / daß er den Faden im Verlaufe der Dinge und dienatürliche Folge nicht aus den Augen läßt/ und sich ineinem sehr zusammengesetzten und kunstreichen Plane nichtSach - sondern Geschichtsordnung auferlegt hat.
Nach einem etwas dunkeln Eingänge, mit dem erdas Werk eröfnet / enthält das erste Faktum / welcheser uns erzehlt, die Anerkennung Jesu als Christus oderMessias durch den Täufer/ I. «2-54, und sodanndurch Petrus und Andreas/ I. 41-44. Hierauf folgtdie Ueberzeugung des Philippus / daß Jesus der sey /von dem Most und die Propheten geschrieben haben /