Band 
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(No. 40 - 78)
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Freyheit.

Gleichheit.

Oberrheinische Zeitung.

Basel / den atm April 1798.

Basel / den Uerr April.

Unsere Mitglieder des Allralhes sind Peter Ochs /Johannes Zäßlein, Johannes Buxtorf , Kom-mandant , alle ; von Basel / Wilhelm Hoch / vonLrcstal. Jene des Jungrathes sind Joh. Jak. Er-lacter, Wilhelm Haas/ Obrisi von Basel , HeinrichHug von Sissach, Wernhard Huber von Basel , Joh.Gysin, Gärtner von Liestal , Jak. Schweb von Prat.tclcn, Joh. Schneider, Hauptmann von Bnbcndorf,Mich. Gyfenvörfcr von Basel - Dem Direktorium sindzur Auswahl zur StatthaltcrösteUe vorgeschlagen Joh.Jak. Schund, Joh. Georg Stähelin, Joh. Jak. Thurn-lystn. Die Leränoeruageu, welche in der neuenvon Paris gekommenen Konstitution durch das hiesigeKoastttulionskomile vorgenommen wurden, hat daSfranz, Direktorium verworfen, und der Konstitulions.entwurf muß rein, wie er von Paris kam, angenom-men werden. Dies crfodert neue Urverfammlungcn.

Bern , den )Ucn Merz.

Gegen meistens arme Haushaltungen, die umBern herum wohnten, und zum Unglücke noch ausge.plündert wurden, erhielten von der provisorischen Re-gierung Befehl in ihre Gemeinden zu gehen, weil ohne-hin viele dieser Angesessenen in der Stadt nichts mehrverdienen könnten und ihre Noth die öffentliche Sicher-heit bedrohte. Zufolge des Befehls des Obergeneralssollen alle unrrchige und wegen Plünderungen der.trr der Wohlhabenden verdächtige Dörfer mit militäri-scher Erekucion und Einquartierung heimgesucht wer-den. Von lden Züchtlingen, welche durch Uebelge-sinnte bey der Einnahme Berns losgelassen wurden undsich itzc mit Plündern und Unruhestifter, abgeben, sindmehrere wieder Angefangen und einige erschossen worden.

Folgenden Br, ef hat B. Mengaud drrr<H^Dkrjvon hier aus an dii' höchsie kvnstituicte GewaEWDHMßaustn erlassen r /F M

Bürger! Ich muß zu meiner Verwunderung vernch.wen, daß ihr mich mit allen gegebenen Versicherungennur betrogen habt, und daß Euer Kanton noch unterdem olygarchifchen Joche seufzt; Euere Verzögerung dieKonstitution anzunehmen scheint eine Aufforderung vo»Eurer Seite gegen das Direktorium der franz Republik zuseyn. Glaubt Ihr denn, Bürger, Ihr werdet Euch in Trie-rer angemaßten Gewalt erhalten können, da es Bern ,Solothurn und Frcyburg nicht konnten? Wollt Ihr dieBefreyer der Schweiz nöthigen Euere Macht auf dieProbe zu stellen? Trauet lieber meinem Rathe undgebet die eitle Hoffnung auf, das bischen Ansehen, dasEuch noch übrig bleibt, verlängern zu wollen. Schonetdas Blut Euercr Mitbürger. Nehmet ohne Verzug ei-ne Verfassung an, welche die ganze Schweiz glücklichmachen und derselben die Achtung der auswärtigen Mäch-te wieder verschaffen wird. Folget dem Beyspiele EuererBrüder von Bafel, Solothurn und Bern , und anstattden Zorn der franz. Regierung durch länger,. Wieder»stand zu reizen, so trachtet vielmehr sein Wohlwollenwieder zu gewinnen. Ihr habt nur wenig Zeit nochEuch zu entschließen, und die Rädelsführer EuererOlygarchie werden jedes Unglück zu verantworten ha.ben, das ein Krieg, den ihr Starrsinn veranlassen könn.te, nach sich ziehen würde. Ihr kennet die Gesinnungendes Direktoriums, daß alle Mitglieder Euerer ehemali-gen Klein - und Großräthe für ein Jahr zu keinen öf-fentlichen Funktionen sollen berufen werden, und Euerenach der Konstitution zu ernennenden Wahlmänner wer,den sich darnach zu richten wissen. Ich erkläre Euch, daßBürger Maurer Ueberbnnger dieses Briefes unter d^MSchutz der franz. Republik stehet.

Gruß und Achtung. Mengaud.

Die Munizipalbeamten der obern Gemeinde uns,rer Stadt sind:B3. Lüthard, Bürgerschreiber; Sau-ber, der N- D. Hortin, Buchdrucker; Hahn/ Wl.