30Sag\ Nönnlein, willst du tanzen?Ich will dir geben eine Kuh!«O neimn\doch«, sagte das Nönnlein,»Das Tartgen setzt mir so zu!«
etc. et
»Sag’, Nönnlein, willst du tanzen?Ich will dir geben ein Pferd.«
O nein doch«, sagte das Nönnlein,‚Das ist mir das Tanzen nicht wert!«
ete. eic:Sag’, Nönnlein, willst, du tanzen?Ich will dir geben einen.... Mann!«
O ja doch,« sagte das Nönnlein,
Ich will tanzen, soviel ich, kann.
Ich kann wohl tanzen,
Ich darf wohl tanzen.
Tanzen ist unsere Regel wohl,Stiftfräulein und Nönnlein tanzeh, wohl!«
6a) Dür ds Oberland uf und dür’s’Oberland ab.
Dür ds Oberland uf und dür’s Oberland ab,da han i zweu Schätzeli, wär chauft mer eis ab?
Mi Schatz isch e schöne, er schönet no viel,er schönet und schönet, bis en niemert meh will.
Der lieb Gott im Himmel und’s Schätzli im Arm;der lieb Gott macht sälig, und’s Schätzli git warm.
6b) Es blühen die Rosen im Tale.
Es blühen die Rosen im Tale,Soldaten ziehen ins Feld.
Lebwohl du, mein Liebchen, du feines,von Herzen gefallest du mir.
Und als er wieder nach Hause kam,Feinsliebchen stand vor der Tür.
»Gott grüess dich, du Liebchen, du feines,von Herzen gefallest du mir.«
»Was brauch’ ich dir denn zu gefallen?hab’ längst einen anderen Mann.
Der ist ja viel hübscher, viel feiner,von Herzen gefallet er mir.