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7DIE MUTTER DER GRACCHEN.
AN DORIS,
Ha, Heil dem Weib, das seine ZierdeNicht fremden Zonen stiehlt,Und wie Cornelia, die WürdeDes Muttertitels fühlt!
Einst gab ein fremdes FrauenzimmerIhr einen‘ Staatsbesuch;Ihr ganzer Leib war lauter SchimmerUnd lauter Wohlgeruch,
Die Nymphe schwatzt von Putz und Kleide,So pflegt es noch zu gehn;Und endlich wünscht sie das GeschmeideDer Römerin zu sehn.
Cornelia winkt ihren Söhnen,Und als sie sich genaht,So sprach sie zu der eiteln Schönen:Hier diese sind mein Staat.
Wie manche Dame wird hier lachen!Auch du Geliebte?.... Nein,Nein! die Gebährerin der Gracchen,Wird stets dein Vorbild seyn.