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Die uralt warhafftig Alpisch Rhetia sampt dem Tract der anderen Alpgebirgen : nach Plinij Ptolemei Strabonis auch anderen Welt und gschichtscheybern [sic] warer anzeygung / durch den Ehrnvesten und wysen herren herr Gilg Tschudi von Glarüs ettwo in Sarganser land darnach zuo Baden im Ergöw gmeiner Eydgnossen Landvogt in Tütsch spraach zuosamen getragen und yetz mit einer Geographischen tabel ussgangen
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des Alpgebirgs.

müssen/ find all wälsch/ als Vispach/ Raren/Siders / Longt/ Sitten/ vnd alles land fürbaßals wyt der alten Seduneen march begryfft/yetz Wallis genant.Fürbaß die vndern Wallis ser/ vo: zyren Veragri genannt/ yetz Gundis/Dartenach/ Sant Dauritz zc.die ouch all yetwälscher spraachen sind. Liuius scheybt dec. 3.lib.i.das noch zu sinen zyten dise Veragrersesmigermani gewesen/ das ist/ Balb tütsch halbwalsch der spzaach balb. Safelbs verstar manyes gar kein tütsch/ vnnd noch ferter hinuff nit/als vorstat/ hinabwertsz ist es für vn für wälsch.Also wirt an den worten Linij verstanden/ wiedie wälsch mithinzugenommen vnd fürgebroche/damit tütsch abgenommen/ also zwar Liuijzyten die volcker vndhalb den Veragreen/ so Galli schelandt sind/ wälsche spzaach schon meheteylsangenommen/ die hat hinuff gereicht biß an dieVeragrer/ dz sind Vnderwallisser/ die am bergPennino( yet fant Bernhardsberg genant) ligend/ daselbs ist noch domain tütsch vn wälschvndereinanden gesin/ zwar alda die spraaschen beyderwunden. So nun Liuius die Veragrer semigermanos nempt/ ist wol ein anzeysgung das vmb der spzaachen willen/ dero Gallivi Germani eine gehept/ sy also gentempt werdend.Darußerwegen wirt/ das Galli tütscherspraach gewesen/ dero die oberste Wallisser nochgebzuchend/ die nie verleugnet habend/ danman nit findt das dieselben volcker durch keineColonos oder niwe inwoner( so nit Gallier geswesen) verendzet sigend. Esistouch zwarnit LisRi