blůt vergoſſen hat. Frag. Das brot das winbꝛechen iſt es nit die gemeinſchafft des leybsChꝛiſti 1. Corinth. io. wie wer es ein gemein?ſchafft des leybs Chiꝛiſti/ ſo nit ein yeder denleyb Chꝛiſti ße. Antwurt. Er ſpꝛicht auch/welche die opffer eſſen/ die ſein teilhafftig des
alrars/ vnnd iſſet dennocht nicht ein yeder ein
leiblichẽ altar/ in ein bißlin fleiſch verwickelt/
Dann teylhafftig heiſſen des altars/ die fo zů
eim opffer euſſerlich gehoꝛen/ alſo ſeynd teyl-
hafftig des leybs Chꝛiſti/ die von eim bꝛott
eſſen/ das iſt/ ſy werden von der euſſern ge-me yn Chꝛiſti gerechnet/ welche in diſer zeytboͤß vnnd gůt bey einander hat/ biß zů der
zeyt der erndten. Ilſo auch ſeind teylhafftig
der teüffel/ die vom goͤtzen opffer eſſen/ vnnd
eſſen aber dꝛumb nicht leiblich teuffel ꝛc. Frag
Wolan liebs kind/ ſtercke deinen glaube durch
emſich gedenchtnuß des leyps Chꝛiſti/ vnnd
zancke dich aber mit nyemantg/ diſer noch an-
derer vꝛſach halben. Dann die Chꝛiſtlich ge
me yn zancket nit/ ſonder gibt freüntlichen be-
richt/ den ſo es begeren. Befleiſſe dich Chꝛi-
ſtum zů ſüchen zur gerechten des varters/ das
iſt/ im geiſtlichen vi vnbegreifflichen weſen vñgwalt des vatter/ der druch den geiſt bey vnsiſt/ vñ in vnſern hertzen wircket den haß zumargen