Frag. Der herr gebeutet den tauff nach derlere Matt. am letſten. Beer hin vnd leren alle volcker/ vnd teufft ſy in dem namen des vatters/
ynd des ſüns/ vnd des heyligen geyſts. Ant.
Mit diſen woꝛten ſendet der herr die jüngerzů den heyden/ jn zů pꝛedigen/ vñ fo vil ir das
woꝛt annemen/ durch den tauff auff zů nemẽ/in die gemeyn der gleubigen ynnd für bꝛůder
zů halten/ nit wenigers dañ die Juden. Dar-umb ſo verbeutet oder gebeutet er nichts destauffs halben. Sonder befülber/ wie bey denJuden vnd Heyden die pꝛedig von Ehꝛiſto angefangen werden ſolle. Frag. Das iſt gůt zůvernemen. Dañ wo man noch heut bey tag anfencklich pꝛedigẽ ſolte/ můſte diſe oꝛdnung ge-halren werde. Niemant wůrt fein kind vñ ſichauff Chꝛiſtũ teuffen laſſen/ er wüſte dañ wasChꝛiſtus were/ darumb můſte anfangs die pꝛedig voꝛgan. Was gibſt aber für antwurt auffdie exempel vom tauff/ da allweg die oꝛdnungder maſſen gehalten iſt Ant. Wie vo:/ ſagich/ das ſy von anfang der kirchen allein alle beſchꝛiben find vñ nit wie man es fürter haltenſolle/ Dañ ſolichs oꝛdnet die liebe allein zů ve -der zeyt. Mr haben kein euſſerlich notwendigꝛdnung/ dañ das die lieb on alle ander gehottvonnöten mr ht/ wir ſeind frey von allem zeitlichen. Frag. Mie kan den kinden der,..«U
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