indert/ das er dañ befinde/ das er ſolchẽ glauben nitvß feiner bloß menſchlichẽ krafft haben moͤge/ ſonðmůß den von got als ein gabe gottes entpfahẽ/ vnddas auch got im dem menſchẽ ſolchẽ glauben zůge-ben/ vm̃ ſein des menſchẽ bit/ die er mit ſtarckẽ ver-trüwẽ vff ſein gotts onfaͤlbare zůſage thůt/ nit ver-ſagen werde. ꝛc. So dan der menſch in ſolchẽ erſtenwoꝛten des gebets( Vatter vnſer. ꝛc.) den grũd deswarẽ glaubens alſo faßet/ hat er die rechte wurtzelldes gantzẽ Chꝛiſtlichẽ lebens erlãgt/ würt auch alsdan alle ferne uͤbũg vn ſonderlich die nachuolgendebit des vatter vnſers vff ſollichẽ grund des glaubẽsgentzlich veſtigẽ/ Als fo er erſtlich ſagt(Geheiligetwerd dein nam) bekent er vß den zůgeſetztẽ woꝛte dzin dem glaubẽ der nam gottes aller krefftigeſt würtgeheilget/ dañ es iſt je war/ dz der recht Chꝛiſtglau-big menſch alle ere vñ lobũg gott allein endtlich zů-eygnet/ welches dan iſt die recht heiligung des na-men gottes. Deßglichẽ auch die ander bittẽ Zů komdein reich) ſchlüſſet der menſch vß den zůgeſetztenwoꝛtẽ/ das vns dz rych gottes in diſer ſterblichẽ zytnit zůkomen möge/ dañ in der waren goͤtlichẽ liebe/die dan allweg in ſich ſchlieſſe die bꝛuͤderliche liebe/Vñ das ſolche lieb ſy ein ware frucht recht Chꝛiſtli-ches glaubẽs/ trybe vns zů allẽ gůten uͤbungẽ/ vahehie in diſer ſterblichẽ zyt durch den glauben in vnsan/ mitt etwas ſchmaͤcken vnſerer ſeligkeit/ werdeaber ddr volkomẽ vn ewig Item fo er in der dꝛittenbit ſpꝛicht Dein will der werd/ als ꝛc. herfindt er vßden zůgethanẽ woꝛtẽ/ das der menſch den willẽ got-tes als dan aller krefftigeſt volbꝛinge/ duldet/ od gesſchehẽ 3 er ſich in wart Chꝛiſtlichẽ glaube gatzzů grund in den ſo almechtigẽ willẽ gottes würffet/
mit
—— 2 EN
.