Võ Chriſti geburt 8 z jar.
gochuer:uͤmpter Teütſcher Perſonen
Euttpꝛecht der erſte Apt zu Girſſauw.——— 68 Vitpertus iſt in Schwabenland erboꝛen/ vndF ‚WA
auß liebe zu guten künſten in dem Fürſtlichenkloſter Fulda aufferzo gen woꝛden/ an welchemoꝛth er auch den Benedictiner oꝛden angenommen/vnd deß Rabani jünger geweſen/ auch treffeulich inder lehꝛ zugenom̃en. Inn die ſer zeit was NotingusGraffe Erlafriden zu Calb Sohn Biſchoff zu Der,cell. dieſer hatt S. Aurelij leichnam zu Meyland er-3, langet/ vnd dieſen heimlich mit jhm in Teutſcheland,, gefüret. Es was Aurelius ein Biſchoff in Armenia vn S. Ambroſij guter freund geweſen: wie auch Aom= ANZ. broſtus von den Arꝛianeren veriagt vnd bey jhm inArmenia geſtoꝛben/ hatt Aurelius deſſelbigen coͤꝛper/ wie er begeret/ widergehn Meyland gefuͤret. Er iſt auch daſelben geſtoꝛben bey Ambꝛoſio begraben/ vnd zu dieſer zeit in Schwaben gebꝛacht worden. Als(ein vatter Erla-frid dieſes verſtandẽ hat er auß from̃er leuthen ermanung das nam̃hafftigkloſter Hirſſauw erbauwen/ vnnd Gott auch S. Aurelio zu ehꝛen dieſes mitviel guͤteren reichlichen begabet. An dem ſelbigen oꝛth was vorhin/ da manzalt 545 jar/ von Heliſena einer frommen wittfrauwen von Calb anch einKirchen gebauwen/ welche doch angefangen ab zu gehn. Wie nun Erlafridvnnd ſein Sohn Notingus das kloſter auffgerichtet/ haben ſie auß dem klo-ſter Sulda fünffzehen München begeret vnnd erlanget/ welche alles oꝛden/lich anrichten ſollen: es iſt auch auß dieſem CLuitpertus der erſte Apt erko-ren/ da man zalt 333 jar.
Schulzu Es hat Luitpꝛecht in feinem kloſter ein nam̃haffte ſchul angerichtet/ vn
Hirſſauw.
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Hildulphen einen auß ſein i geferdten daſelben zu dem erſten Schulmeiſterveroꝛdnet. Es hat dieſes oꝛth dermaſſen zu genommen/ das et wann bey zooMünch daſelben bey einanderen gewonet. Deßhalben Gꝛaffe Adelbert vonCalb harnach in dem 1083 far dieſes kloſters einkommen gemehꝛet/ vnd vonKeyſer Heinrich dem dieſem oꝛth viel freyheitten erlan get. Auß welchemeruolget/ das Wilhelm der i Apt zu derſelbigen zeit ein neüw groͤſſer kloſtergebauwen/ vnd an ein kom̃licher vnd trockener oꝛth geſetzet/ da es noch auffheutigen tag voꝛhanden/ wie ich ſolliches alles auß einer alten Croneck ver ſtandẽ / welche mir der ehꝛ würdig her: Bernhart Apt zu Altoꝛff(ſo et wannein Couent herꝛ zu Hirſſauw geweſen) freündtlichen mitgetheilet. Anon.
Ludwig Königin Teutſchem land.
— Q 497 Vdwig iſt deß frommen Keyſer QudwigenCG, Sohn/ vnd deß groſſen Keyſer Carle enckel geweſen. Dieſer warde von feinem vatter/ durch
ſeine manigfaltigen tuget/ auff der Boier beger/ König in Tentſchem land erklaͤret/ da man zalt 825 jar.Wie dieſer ein gewaltig Reich erlanget/ zoge er mit(einem gezeug wider die Bulgaren / vnd vertreib diefeind auß gantzen Pannonia/ damit aber Teutſcheland von der außlendiſchen voͤlckeren ein fahl deſterſicherer were/ hatt er Ræathbodum einen dapfferenR| man zu einem Canduogt gegen Oꝛient fo auff heu-NENNG ZZ DO tigen tag Oeſter: eich geneñet/ veroꝛdnet. Nach dieſem hat er die Biſchoff zu Paſſauw vnnd Saltzburg einanderen a ver-ünet/
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