Beſchꝛeibung/ der Ander theil. 25ſůnet/ vñ einem yeden(eine grentzen fürgeſchꝛiben. Als aber fein vatter Lud vs Chriſtig-wig geſtoꝛben/ har er etliche krieg wider feine brůder Cotharium/ Carolum/ burt 844 jar.vnnd Pipinum gefüret/ welche zu letſt durch weyſer leuthen rathſchlag wi-der befridiget, Nach dieſem hat er feine waaffen wider Ratißlaum der Merrhen Fürſten gewendet/ iſt über die Thonauw gerucket vnd den feind zu Donina in einem veſten oꝛth ernſtlichen belegeret/ der geſtalt hat er Ratißlaumgenoͤtiget daß er můſſen demuͤtigklich den friden begeren/ bürgen geben/ vñſich Katholden vnd erwerffen. Wie er dieſes alles noch feinem gefallen voll-bꝛacht/ kame er wider inn Beyeren gehn Regenſpurg/ da er die hauptſtattſeines Reichs veroꝛdnet..
Er hat auch mit feinen Soͤhnen Carolomanno Lud wigen/ vnd Carolo Cudwigenetliche geſpen/ dieweil er aber allzeit das beſtendige glück erfaren/ hat er diſe tuget.in gehoꝛſam̃e erhalten. Wie er dergeſtalt Teut ſchland za jar/ vnd Franckreichz6 ſar mitt groſſem lob geregieret/ iſt er zu letſt inn dem 70 jar ſeines alters daman zalt zy/ zu Franckfurt geſtoꝛben fein Leichnam warde zu Latißheimin Wurmbſer Biſtumb begraben. Er iſt ein frommer Ffürſt geweſen/ ſo mitkeinem angeb oꝛnen laſter beflecket worden. Er hatt einen geraden ſtarckenleib/ glantzende augen/ vnd ein ſtarcke red/ ſonſt hat er ein frid ſam angeſicht/alſo daß er dem anſch auwenden fein traurigkeit hingenommen, Er hatt einſchoͤne liebliche geſtalt/ vnd mocht ſehꝛ wol arbeit erleiden. Faulkeit/ muͤſſig-gang/ mut will vnd hoffart/ haſſet er wie ein Peſtilentz/ in widerwertigen ſa-chen was er beſtendig vnd mannlich/ in waffen froͤlich vnd glückhafftig. Hiemit was er auch in burgerlichen vnd Goͤttlichen künſten wol geuͤbet. Er be:dacht auch viel mehꝛ wie er die kirchen mit fromkeit vnd heiligkeit dañ mittgold erfüllen mochte. Hiemit hat er auch den Chꝛiſten in Aſia fein ſteür vndhilff zu geſendet/ die boßhafftigen menſchen ſtrieffe er hartigklich/ vnd ver-bot feinen kriegslenthen gold oder ſeydene kleider zu tragen. Er verließ vierkinder/ dieß Sohn vnd ein Dochter/ welche deß vatters Reich vnder ſich außgetheilet. Auentin. lib..
Gttido Apt zu Schwartzach.| Dido was mit hochem verſtand vnd weißheit 845.Been. welche er durch ſein fleiſſig ſtudierenbey Apt Agoalden in dem loſter zu Schwartzach bekom̃en/ in welchem er den Benedictiner Oꝛ-den angenom̃en. Deßhalben er auch har noch daſel-5 VS@| ben mit gemeiner wahl zu einem Apt erkoꝛen. Weil., N aber bey feiner zeit durch die Fꝛenckiſchen KoͤnigA AA groſſe 2 krieg angangen/ vnd hat ſein Clo
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ſer/ ſo zu Arnolffiſauw in de Eiſaß gelegen/ jn mehꝛ
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malen beſchediget/ hatt er dieſes mit Bertholdi deß
= Biſchoff zu Straßburg verwilligung über Khein2 und WISS, wald,.. einem ö ſo Schwar-tz ach genennet/ vñ ein meyl wegs von Marggraffen Baden gelegen. Zu die-fem was jm Graffe Erchengarius derſelbige Landsher:(eh: beholffen/ dañer verhoffet wenn fein kloſter inn Teutſchemland vnder den Francken vnndSaliſchen geſatzen gelegen/ wurde es frid erlangen/ vnd deſſelbigen ein wo-ner Gott deſter fleiſſiger dienen mögen/ wie dann ſollich es auch beſche-chen/ alſo das es biß zu vnſerer zeit an dieſem oꝛth nochvoꝛhanden. Croneck Schuuartzach.
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