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Beſchꝛeibung/ der Ander theil. 51
die Teutſchen zerſtreüwet ohn alle oꝛdnung/ wurden von dem feind über⸗ Võ Chriſti gewunden/ vnd in die flucht gebꝛacht: wie nun die Noꝛdmañen mit viel raub burt zoo jar.
vnd gůt beladen/ ſeind fie wider in jhꝛ gewarſamme gezogen Als der Keysfer diſes vernommen/ verwunderet er ſich ab der Francken zaghett gar ſehꝛ/weil ſie bißhar durch jhꝛe vnüberwintliche leib dem feind noch nie denn ru-cken gezeiget. Deßhalben warde er ſehꝛ zoꝛnig/ bedachte den handel ernſt-lich/ beſamlet eylend einen friſchen hauffen/ fre über Rhein / vnnd ſchlugſein leger abermalen an die Mofa, Es waren die Noꝛdmannen durch voꝛ-. fig ſtoltz/ tathen all jhz macht zuſammen vnnd begegneten dennTeutſchen: wie ſie nuhn zu dem ſtreyt gerüſtet/ ftengen ſie an durch geſp otvnd verachtung den hauffen zu reitzen. Sie bild eren auch den vnſeren ein/wie ſie in nechſter ſchlacht ſchandtlich geflochen pnnd jaͤmerlich vmkam̃en/wie es jhnen bald wider ergehn. Da warde der Keyſer zoꝛnig/ vnd befalhedem gantzen gezeug dieſen feind zufůß anzugreiffen/ damit die Reiſſigẽ nithoffnung zu der flucht hetten/ wie voꝛzeiten auch Julius Ceſar gethon/ daer die Heluetier oder Schweytzer wellen angreiffen. Deßhalben ſpꝛan gendie Reüter eylend von jhꝛen pferdẽ/ griffen den feind mit groſſem geſchreyKn vnd ſchlugen in dieſem grauſammen ſtreyt ye die nechſten zuboden. Alsnuhn Arnolph eines weiſſen Feldherꝛen vnd mannlichen kriegs man amptvollbꝛacht/ ſeind die Teutſchen in der feind Wagenburg gebꝛochen/ vn zal-bar hauffen feind nidergeſtochen/ die fliechenden faſt alle außgetilcket/ vndeinen nam̃hafftigen ſig erlanget. In dieſer ſchlacht wurden auch der Den-nen vnd Noꝛdmannen beyde Konig erſchlagẽ/ vnd zwelff Koͤnigliche Paner/ zu einem zeichen deß ſig/ in Beyerland gebꝛacht. Damalen wurden dieNoꝛdmannen ſehꝛ geſchwechet/ zugen über die Mofa/ blinderetẽ das Pru-mientiſche kloſter/ furten groſſen raub hindan/ vnd wichen auß dieſem gantzen land. Wie der Keyſer der geſtalt den krieg gluͤcklichen vollendet/ zogeer wider in Beyerland..
vn warde/ von mẽcklichem ehꝛlich entpfangẽ · als auch Rhudolph deß Cun⸗ 3 ö
radten ſohn vnderſtandẽ Lotharingẽ einzunem̃en/ vnd ſich befolhen eineKonig zu heiſſen/ hat er dieſen genoͤtiget durch die engẽ clauſen zufliechen/auch auß dem land vertribẽ/ vnd ſeinen ſohn Zenebalden daſelben einẽ Koͤnig veroꝛdnet. Nam dieſem hielte er zu Woꝛmbs einen Reichstag / vñ zer-legt mit den Fürſten gar getreüwlich alle geſpenñ im̃ Reich. Damalẽ kameCarle der einfaltig Konig in Franckreich harzu/ brachte jhm viel gaaben/vñ begeret gantz demutig von dem Keyſer er ſolle in wider in feinem Reicheinſetzen. Dann es hatt in Otto faſt auß ſeinen gantzen Reich vertriben.deßhalbẽ wie er deß Arnolphi gezeug erlanget/ ſeind treffenlich groſſe krieghin vnd wider in Franckreich angangen.
Weil ſich dieſes an anderẽ oꝛthen verlauffen/ warde der Keyſer von Bes Arnolphi ſigrengario vmb hilff angeſuchet. alſo iſt er mit einem gewaltigen hauffen in in Italien .
der Lombarter grentzen gezogen/ vnd eylend Bergomum mit dem ſturmeroberet. Wie im̃ auch Gꝛaff Ambꝛoſtus auß der Statt groſſen widerſtãdgethon/ hat er jhn mit dem ſchwert/ ſchilt waffen/ vñ allen koſtlichen kleide-ren an einen baum gehencket. dergeſtalt wurden jhm alle Stett in Italien geoffnet/ damit ſie nicht auch dermaſſen ſchaden entpfiengen. Als er gehnPlacentz kommen/ iſt er über das Poͤniſch alpgebürg wider in Franckreichgezogen/ vñ den vngehoꝛſam̃en Rhodolphen mit dem ſchwert veruolget/ esiſt hm aber dieſer in das gebürg entroñen. Dergeſtalt warde Zenebald mitder herꝛſchafft bewilligung in dem reich beſtetiget. Hiezwiſchẽ hat Foꝛmo-ſus der Poꝛtuenſer Biſchoff vnd Bapſt zu Rom / welcher von Sergio vnd
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