2412 gochuerꝛuͤmpter Teütſcher Perſonenvon chriſti appꝛobieret vnd beſtaͤtiget woꝛden/ wie er noch auff heutigen tag daſelbengeburt 1127 voꝛhanden. Als Meingoldt dergeſtalt einen groſſen nammen bekommen/jar. iſt er leſtlich geſtoꝛben vnd ehꝛlich begraben worden. Bruſch. in Monaſt.
Chuno I. Apt zu Aichenbrunn.Q. auß der Herꝛẽ von Fachberg ſtam̃en
wolgeboꝛen vñ in guten künſtẽ dermaſſen auff
. erzogen/ daß er ein ſehꝛ gelehꝛter man worden.
© Er lieber aber fuͤrnemlich Gottes ehꝛ/ vnd begeret
auch ein neüwe kloſter auß ſeinem vaͤtterlichen erb-
gut zuſtifften welches dañ in diſer zeit ſehꝛ gemein/
voꝛab weil Fůrſten vnnd Herꝛen durch die pꝛediger
ernſtlich darzu ermanet/ als wañ mañ hiemit Gott
, ein ſonderbar/ wolgefallen thůn. Alſo hat ſich Chu
. IM no mitt ſeinem bꝛuͤder Guniberto berathſchlagert/
(Mu.* ͤ vnd bey der ſtatt Gundelfingẽ in Schwaben Aug
AZ ANA SEN ſpurger Biſtumb/ ein nam̃haffte Benedictiner klo-
ſter geſeifftet/ nnd mit viel gůͤteren wol verſehen/ es iſt dieſe ſtifftung von
Bapſt Calixto iſ. in dem uꝛꝛ beſtaͤtiget woꝛden. Wie nun dieſer bauw voll
bꝛacht/ iſt Chuno ſelbs der er ſte Apt vnd vatter darinnen woꝛden/ vnd alles
dermaſſen oꝛdenlich angerichtet/ daß er bey allen außlenderen inn groſſem
anſehen geweſen. Als dieſer geſtoꝛben/ warde Goteboldus an ſein ſtatt Apterwehlet. Bruſch. in Monaſt. German.
Haraldus Kürſt zu Noꝛd wegen. 41 M Araldus iſt auß der Fürſtẽ gegen Mittnacht. 8 ſtam̃en hoch geboꝛen/ vnd durch feine wider ſe-XG cher mitt gewalt auß dem Vatterland vertri-ben woꝛden/ damalen zoge er gehn Conſtantinopelin dem mnmao jar. Deßhalbẽ warde er von der GriechenKeyſer von wege eines codſchlag verurtheilet/ vndeinen anh eimiſchẽ Tracken fürgewoꝛffen zuzerꝛeiſ-ſen. Wie man dieſen inn gefencknuß gefuͤret/ iſt einPA treüwer knecht freywillig bey jhm beliben. Es hatder thurnhuͤter dieſe beyde hinab in die hüle gelaſ-e ſen/ vñ vorhin Haraldum biß auff das hembd abgeA e, n, zogen. Damalen hatt Haraldus der abgeſtoꝛbnengebein m̃en gebunden/ vnd ein kolbẽ darauß gemachet. Wie nunder grauſam Track dahar gefaren/ vnnd den raub mit groſſem luſt wellenanfallen/ ſpꝛang ibm Haraldus eylend auff den rucken/ vñ fach den wurmmit einẽ meſſer/ ſo er heimlich bey ſich gehabt/ zu dem nabel hinein/ da manjhn allein verwunden mögen. Dan er war an anderen oꝛthen hürnen/ vndmit viel groſſen ſchuͤpen bedecket. Es hat harnach Konig Waldemarus/ foofft er dieſe tath erzellet/ daſſelbig meſſer/ welches roſtig geweſen/ vñ wenigmehꝛ ſchneiden megen(als Saxo bezeüget) feinen gůten freunden angezeiget. In ſollichem hat der diener den Tracken mit dem kolben an das hauptgeſchlagen/ biß er zuletſt tod nidergefallen. Wie der Keyſer dieſes verſtan-den/ hatt er ſich ab jhꝛer ſtorcke ver wunderet/ die ſtraaff nachgelaſſen/ auchmat ſchiffen vnd beſoldung begabet wider laſſen heimfaren.Fablen har · Dergeſtalt iſt haraldus erlediget/ wider in das Varterland kom̃en/ vndkommen. Noꝛd wegen von den feinden wider anſich gebracht. Er hat S. Olaum zueinem bruder/ durch dieſes rathſchlag hat er die Religion n) 6| m