Buch 
Der ander Theil Teutscher Nation Heldenbuch : Inn diesem werden aller hochberümpten Teutschen Personen, Geistlicher und Weltlicher, hohen unnd nideren staths, Leben unnd namhaffte Thaten gantz warhafftig beschrieben ... von dem Grossen Carolo ... har, in die siebenhundert jar, biss auff Keyser Maximilian den ersten ... / Erstlich durch den Hochgelerten Herren Heinrich Pantaleon fast auss aller voelckeren Historien ... fleissig in Latein zusammen gezogen, unnd mit sampt aller beschribener personen büldtnussen ... künstlich fürgestellet. Jetzmalen aber von dem ... Authore selbs verteutschet, reichlich gemehret, und gebesseret ...
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. Gochuerꝛuͤmpter Teütſcher Perſonenõ Chriſti ge.;

. ZZ MQ WVldrich iſt inn dem kloſter Lützel in allen gů-2 ZZ 6 ten künſten vnd tugendten aufferzogen/ r, T dermaſſen zugenommen/ daß er ein frommer3 vnd wey ſer man worden. In dieſer zeit hatte Heinrich der Graue zu Lechs gemündt mit CoycardeA feiner haußfrauwen ein nam̃hafftige Bernhardi-. ner kloſter Ciſtercienſer Oꝛden zu Keyſersheimh oder Kayßheim in Schwaben bey Donawerd/ da. SC der Lech inn die Thonauw fallet/ vnnd ſich die Bi

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;. ſtumb Augſpurg vnd Eyſtett von einanderẽ thei-ZN I len/ in(einer voꝛfaren alten ſchloß geſtifftet/ vnd din. SE ſes reichlich mit gůterẽ verſehen/ in dem itz jar. Eswarde auch dieſer Huldꝛich von Lützel dahin berůffet/ vnd zu einem erſtenApt er wehlet. Alſo hat Huldrich etliche andere bruder auß Dützel zuſich genommen/ iſt gehn Kayßheim gezogen/ vnnd alles dermaſſen angerichtet/das nach auff heutigen tag diefes kloſter von den Aepten zu Lützel ſolle gesuiſitieret werde. Wie Huldꝛich dergeſtalt 21 jar gantz loblich an diſem oꝛthfürgeſtanden/ iſt er geſtoꝛben/ vnnd Conradus in dem i155 jar/ an(cin ſtatt

Apt erwehlet. Bruſch. in Monaſt. Germ...Heinrich Sraue zu Cechsfeld. 6. Einrich iſt auß der alten Gꝛauen von Lechs-68. ſtam̃en wolgeboꝛen/ welchen fein vatEDS ter Bertholdus auß einer Fuͤrſtin in Schwa­ ben gezeüget. Er was ein mañlicher herꝛ/ vnd begegerer fürnem̃lich den Gottes dienſt zufürderẽ. Deßhalbẽ hat er nach Theobaldi feines brnders abſter-ben/ auß ſeiner voꝛfaren alte ſchloß bey Donawerdin Sch wabẽ das nam̃haffte kloſter Rayßheim Ci-ll LET ſtercienſer Oꝛden geſtifftet/ vnnd mit viel güteren. A/ il begabet/wie dann dieſes nach auff heutigen tag da,. ö ſelden in groſſem anſehen vorhanden. Er hat auch. ZEN durch Hartinden von Gꝛayffenſpach zuwegen ge-bracht/ das dieſes(ein kloſter von Walther dem Biſchoff zu Augſſh urg vndPfaltz grauen von Tübingen beſtaͤtiget woꝛden/ welcher auch S. HuldtichIn fel dieſem kloſter auff einem Reichstag zu Augſpurg in Key ſer Lothaij gegen würtigkeit übergeben. Wie Heinrich dieſes kloſter vollendet/ hater dieſes den bꝛůderen zu Rüssel uͤbergeben/ vnd zu Viſitierẽ befolhen. Alser dergeſtalt gantz loblich gelebet/ iſt er leſtlich im 1142 jar geſtoꝛbẽ/ vnd mitfeiner haußfrauw Cotcarden in diſem kloſter ehꝛlich zu der erden beſtattetwoꝛden/ wie dañ dabey ein zierliche Grabgeſchꝛifft nach auff diſen tag voꝛ-handen. Dieweil aber dieſe Gꝛauen auch etwañ vnder die Sür ſten gezellet/ſo jhꝛe Marſchalcken von Meülhardt/ Truckſeſſen von Altis heim/ Schen-

cken von Schenisbenden/ vnd Caͤmmerling von Gansheimgehabt/ wellen wir ſhꝛ ſtammen von diſem Heinrichhar oꝛdenlich fürſtellen.

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Heinrich