Gochuerꝛuͤmpter Teütſcher Perſonenpochriſi g Albertus Bꝛaf zu Rauenſtein vnd Irtzenberg.
* VAL gen| ug Ebertus iſt auß der Gꝛafen võ Ranenſtein ge-
K. A ſchlecht wolgeboꝛẽ/ vnd in allen ritterlichen y
bungẽ aufferzogen/ dz er ein nam̃haffter Her:
zu feiner zeit woꝛden. Damalen hat jm Keyſer Con
I J radt ij. auß S. Bernardts ermanung eine feldzug
. h in das Heilige land zuhanden zunem̃en/ den Chiiſcẽ
.© hilff. vnd die Hayden zubeſchedigẽ für-
8 J S genom̃en. er hat auch dieſen Albertum ermanet/ dz
2. er ſich auch wolle in dieſen feldzug begeben/ welches
8= Albertus freywillig gethon/ vnd durch(ein mann-
VA Sm) SS 3 heit ein groſſen namen erlanget. Er hat aber ein ge
w ZEN! lübde gethen/ wañ jm Gott wider friſch vñ geſund
heim helffen/ woͤlle er Gott vn(einer muter zu ehꝛen ein kloſter ſtifften. Wie
er nun fein reiß glücklich vollbꝛacht/ vnd wider heim kom̃en/ hat er dz nam̃-
haffte Benedictiner kloſter Elchingẽ/ ein meil vnder Vlm auff einem berg
an der Thonaw gelegẽ/ mit groſſem koſten eilends angefangen/ vnd faſt vo
neuwem erbauwen/ in dem 1142 jar. Dieſes wz vo: 4 jaren erſtlich durch Con
radten den Hertzogen in Sach ſen angangen/ vnd durch ein bꝛunſt bald wi-
der abkom̃en. Es hat dieſer Albertus ein heilige frauwẽ Bertha genennet/
welche durch jr gebett alle ſchneegenß ſolle von dieſer gegne ð Thonaw ver-
triben haben. Wie fie nun alles in diſem kloſter wol angerichtet/ warde An-dꝛeas von Aichh aim der erſte Apt darinnen geoꝛdnet. Bruſch. in Monaſt.
Dietherus I. Apt zu Kaulbꝛunn.
, A de kloſter Weyſſenb urg auff
Q erzogẽ/ vñ durch fein fleißig ſtudierẽ ein ſeh
OD from vnd gelert mañ worden. In dieſer zei
hatt Gunther Gꝛaf zu Leyningen vnd Biſchoff zu
Speyr/ im Wirtenberger land zwiſchẽ Pfoꝛtzen vñ
Bꝛettẽ ein nam̃hafftig kloſter Ciſtercienſer oꝛdens
erbauwen/ vnnd von dem nechſtgelegenen bꝛunnen
D Maumibꝛunn genennet/ inn dem itz jar. zu welchem
im auch Walther ein edler vo Lam̃ers heim ſehn be-
holffen geweſen/ vn fein doꝛff Ecken wier daran ge-
ben/ auch ſelbs eines Leyenbꝛuders ſtath angenom
AL men. Doch warde Guntherus ð rechte Stkffter ge-
nennet/ ſo Choꝛzu Manulbꝛunn wollen begraben werden. Wie
nun dieſes kloſter angefangen/ warde er mit etlichen anderen bꝛuderen von
Weyſſenburg beruͤffet/ vnd der erſte Apt geoꝛdnet. Er hatt alles fleißig an-
geſchicket/ vnd die Thumkirchen wol erbauwen/ welche auch von Arnolden
dem Ertzbiſchoff zu Trier damalen Bepſtlicher Legat/ 14 Maik uß/ gewey-
het worden. Als er der maſſen wol fürgeſt anden/ alſo daß offt auß die ſem klo
ſter die Aept in andere oꝛt er foꝛderet/ iſt er geſtoꝛben/ vnd von feinen bꝛůde-ren ehrlich zu der erden beſtattet worden. Bruſch. in Monaſt. Germ.
CLmbꝛico Biſchoff zu Wirtzburg.
mia. Mbrico iſt auß der Grafen zu Leiningen ſtam̃en wol geboren. Well
9 einer guten art/ warde er von jugendt an in freyen künſten aufferzogen. In dieſen hat er dermaſſen zugenom̃en/ dz er durch ſeinen ho-
hen verſtand vnd from̃keit allenthalben bekant e ee n,% dz
:| Biſtum̃