Buch 
Der ander Theil Teutscher Nation Heldenbuch : Inn diesem werden aller hochberümpten Teutschen Personen, Geistlicher und Weltlicher, hohen unnd nideren staths, Leben unnd namhaffte Thaten gantz warhafftig beschrieben ... von dem Grossen Carolo ... har, in die siebenhundert jar, biss auff Keyser Maximilian den ersten ... / Erstlich durch den Hochgelerten Herren Heinrich Pantaleon fast auss aller voelckeren Historien ... fleissig in Latein zusammen gezogen, unnd mit sampt aller beschribener personen büldtnussen ... künstlich fürgestellet. Jetzmalen aber von dem ... Authore selbs verteutschet, reichlich gemehret, und gebesseret ...
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Beſchꝛeibung/ der Ander cheil. 26

Wie auch in diſer zeit die burger zu Vtricht vngehoꝛſam/ ſich zu Sranck. von Chniſtreich gethon/ iſt er dahin gezogen/ vnd dieſe ernſtlich geſtraffet. Hierzwiſchẽ geburt 1050:

ſein erliche leut auß Apulĩa/ ſo von Roͤnig Roger te vertriben/ zu dem Key⸗ jar.fer kom̃en/ vnd demütig von jm hilff begeret. Deßhalben thete er Manuelider Gꝛiechen Keyſer durch feine Legaten zuwiſſen/ er ſolle Wilhelmen innSicilia/ ſo auff Cogerium König woꝛdẽ/ als beyder Keyſerthum̃ feind/ inder zeit mannlich widerſtehn. Bald hiernach als er in Teütſchem land alleswol geoꝛdnet/ vnd der alten fußſtapffen woͤllen nachkommen/ hat er jm füt-

enommen in Italien zuziehen/ damit er der Bepſten zwit racht auff hebẽ/vnd def Reichõ gerechtigkeit erhalten möchte.

Wie er nun alles ordenlich vollbꝛacht/ auch auff dem Lechfeld bey Aug⸗ Italien be-ſpurg ſeinen gezeug gemuſteret/ iſt er durch das Triendtiſch gebirg gezogẽ/ zwungen.

vnd fein leger vm Veron geſchlagen. dann die burger zu Veron hinderetẽden Keyſcr an feine feldzug/ vnd ſpꝛachẽ/ er habe kein recht zu jnen biß er diekron entpfangen. Wañ er jnen aber ein groſſe ſumma gelt erlege/ woͤllen fiejhm den paß zulaſſen. Da hat Friderich ſeinen zoꝛn verboꝛgen/ vnd jnen zu-geſagt das erfoꝛderet gelt zu erlegen/ iſt auch alſo vnbeſchediget zu Veroneingezogen. Als auch ſeine knecht etliche kirchen guter angriffen/ hatt er aleles getreuwlich wider erſetzet. Nach dieſem hat er begeret/ man ſolle jhm et-lich ehꝛliche burger zugeben/ damitt er jhnen auff der ſtraß das erfoꝛderetgelt erlegen mochte. Beßhalben warden deꝛyzehen Herꝛen mitt ſampt an-deren perſo nen geoꝛdnet/ wellichen er das gelt erlegt/ vnnd bald hernach er-hencken laſſen/ damit die nachkom̃ende lernen jre Fürſten verehꝛen/ vnnd jrſchuldige gehoꝛſame zuleiſten. Auff ſolliches hat er vm̃ den Padum bey Placentz fein Keyſerlich Recht gehalten/ vnd allen Fürſten / ſo Lehen von demReich getragen/ gebotten fie ſollen dem Key ſer gute wacht halten/ od waitſie ſaumig/ jr ſtraff entpfahen. Zulerſt iſt er fürgefaren/ vnd durch der vm li-genden voickeren groſſe Flag Meyland belegeret/ auch jre ſchlöſſer vnd Ba-ſteyen verbꝛennet. nach dieſem zerſtoͤꝛet er Aſt/ vnd ſchleiffet Derthona auffden boden. Der geſtalt zoge er mit einem triumph gen Paffey ein/ vnd ent-pfienge die eyſene kronen.;

Nach dieſem zoge Kꝛidericus über das Apdniniſch gebirg/ reiſet durch Keyſer geles

Tuſciam/ vnd kame gen Rom . Es iſt jm Bapſt Adꝛianus mit den Cardine⸗ het.len bey Viterbium entgegẽ kom̃en/ verklagten das Roͤmiſche volck auffdas hoͤchſte/ als wann ſie der Rhatsherzen vnd alten Rit reren ſtand widerwoͤllen einfuͤren. Hiemit waren auch bald der Roͤmiſchen burger en Cegatẽzugegen/ welche vos dem Keyſer mit groſſem pꝛacht was jnen befolhen für-gehalten. Der Key ſer was er zürnet/ vnnd gabe jh nen doch weißlich ant-wort/ aliſo daß er dern haͤfelein ein recht deckelein verordnete. Nach dieſemhat er kriegslent voꝛhin geſendet/ welliche die thoꝛvnnd S. Peters kirchenver waren/ iſt auch allſo mitt einem froͤlichen hauffen beleidtet zu Rom ein-gezogen/ vnnd gantz ehꝛlich entpſangen woꝛden. Damalen hat er an dem -rag vꝛachmonats/ in dem vier dten jar feines Reichs/ von Bapſt Hadꝛianodie Keyſerliche kronen entpfangen. Es hattẽ aber die Rhatsherꝛen/ welchẽ8 Keyſer argwoͤniſch/ dieſes(eh: für übel/ fiengẽ zu Rom ein auffrur an/ſchlugẽ etliche Reyſeriſchen kriegsleut vnuerſ⸗ ehenlich zu todt. Es hat auchds gemein volck hinder de Bur gẽrmeiſterẽ bey Traiani bꝛuck ein außfal ge-thon/ die Teütſchẽ/ o in Vacicano geweſen/ zum theil ertödtet od berau-bet. Inn dieſer zeit was der Bapſt in ſeinem paĩaſt. Deßh alben iſt der Keysfer auff einem wolgerüſteten pferd vnd guldin kronen bezieret vnuerzagtfeinem leger zu geritten/ wellich es nicht weit von den mauren bey Neronisfelderen geweſen/ darzu mitt einem groſſen hauffen Adel beleitet worden.

In