Bondem leyb Chrifti.
der ein mensch ist/ ein natürlich stein sey.
Also hie auch/ wen sy wolle sagen/ daß das brot seynicht Christus leib, sonder bedeüte/ sollen sy auff brinsgen/ wa es wider den glaube sey/ das brott nicht Chrisftus leib/ vnder win nicht sein blite sey/ Sytenmal wieauch wol des gleiche zweierley wesen finde in 3 natur/dz wir vom feurige eisen recht sage. Das eisen ist feür? Gleichnysvn das feür ist eisen/ vñ nicht/ das feür bedeüt eisen/ o8 vom feiirigedas eisen bedeüt feür. Gleych wie wir auch vo Christo eyfen.sagen/ Der mêsch ist gott/ vñ ist gott mensch/ vñ nichtgott bedeüt den menschen/ od der mensch bedeüt gott.Weil es nun 6 glaub leidet/ vñ an keinem ott widerinist/ daß das biot Christus leib ist/ sol man das wditlin/Jst/ lassen steen in seinem eygen natürliche bedeüten/vnd mit nicht dauon tretten/ sonder festhalten an gottes wort/ daß das brot warhafftig Christus leib fey.
Der ander irthum geet damit vmb/ das er die zweywörtlin/ Mein leib vnd mein blåt auch verkere ia demgangen text ein andern verstandt gebe/ auff die weyßtWen Christus spricht/ Das ist mein leyb/ solle also vilheissen/ Wenn ir diß biott vnd win nemet/ so werdet itmeins leibs teilhafftig/ das also das sactament nichtsanders sey/ denn gemeinschafft am leibe Christi/ odvilmeer/ ein inleybung in seinen geystliche leib/ zu welcherinleybung zu üben/ haber solch brot vnwin yngesett/als ein gewiß zeichen/ das da die geistlich inleybug gesschehe/ vnd der geistlich leib in seiner übung gee. Dißist ein schwinder griff/ vñ gründet sich darauff/ das dieschzifft Christo zweierley leib gibt.Eyn natürliche der Christus hatvon Darien leiblich gebonist/ wie alle ander mensche zweierleyleibe habe. Den andern d geistlich ist/ das ist die ganze leyb.
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