deßwegen jhme vnd feinen Werkenin der H. Taufeabgeſagt/ vnd ſich dem Herren ergeben vnd verpfliche
tet/ jhme ſein lebenlang in Heiligheit vnd Gerech⸗·tigheit/ wie hm wolgefaͤllig iſt/ zudienen; verdreußtſolches den Teufel/ vnd ſucht deßwegen allen Anlaß
vnd Gelegenheit/ den Menſchen von Gott vnd ſeinemSohn Jeſu Chriſto widerumb abfellg zumachen/|vnd von newem in ſeinen Gewalt zubringen/ darzu/
neben vielen anderen/ die bequemlichſten Mittel ſind/der Aberglauh/ vnd theils die mittelbare/ theils die vn-mittelbare Zauberey/ vnd die bey derſelben in Nothvnd Anlfgen geſuchte Huͤlff: von welchem allem inbeyden Theilen dieſes gegenwertigen Buchs/ weit-laͤufig gehandlet wird. J
Nun iſts niemand eine Schand von dem Teu-
lel mic zumuten dieſer oder einer anderen Suͤnd/ an-geſtrengt vnd angefochten werden/ dann alſo hat dieſer
vermeſſene Geiſt/ vnſeren Herren Jeſum Ehriſtum
ſelber/ in deme doch keine Zuneigung zu einiger Suͤnd;wie in vns; geweſen/ angreiffen doͤrffen/ warumſolte er dann vns anzugreiffen/ ſich nicht geluſtenlaſſen/ in deren Herzen/ das viel boͤſe Fruchtbringen-
de Saͤmlin Adams außgewo ffen if? Bey Chriſto
wußte er/ daß er nichts außrichten wurde. Beh denMenſchen aber/ richtet er viel auß: Gerahts jhmenicht bey einem/ fo gerahts jhme bey einemanderen. Uberwindet er einen nicht/ ſo uͤber-windet er einen anderen. Kein gewiſſer Kenn-zeichen iſt/ daß der von Chriſto Jeſu ſchon uͤberwun-
dene Teufel/ von vns/ durch Chriſti Krafft auch wer.
de uͤberwunden werden/ als wann wir ſeinen ernſt-hafften Angriffen getroſt vnd mannlich ö.; welcher