HANNS
Birgt nicht im milden Mondeslächeln,
Das zauberweich um Busch und Au sich legt,Die unstillbare Sehnsucht sich
Nach weltentrückten Feenreichen?
Schläft hinter jenen Sternen nicht,
Die dort so kindlich blinzeln
So kindlich blinzeln
Das ewig unlösbare Weltenrätsel?
Und du, mein Lieb, die du so reizend bist,So lächelnd und so gut
Bist du die Sünde, die vernichtende?
Bist du die Gottheit, die mich selig macht?
Sieh, rings die Welt spielt Maskerade,Rings Mummenschanz, was wir erspäh'n.Ob wir nicht selbst im NarrenkleideUns um die eigne Narrheit dreh'n!
2.
Ei Colomba, Colombine,
Hörst du meine Lieder singen,
Die sich wild wie Zaubervögel
Durch die blaue Mondnacht schwingen.
Hörst du nicht, daß mich dein Lächeln
Hält in Wonne ganz gefangen,
Daß mich Nacht für Nacht zu dir treibtUngebändigtes Verlangen.
7
04.
Schlicht.