HANNS
Und leise zitternd hebst du deine Hand,
Wie damals, als er dir's in Einfalt band,Da noch die keusche Unschuld beben dichgemacht-
Und Tränen fließen dir von Wangen
Wie einst im kindlichen Verlangen,
Wie einst
Pierrot lacht.
10.
Ich bin der Mondscheinnarr der alten Lieder
nicht.
Ich bin der Narr in Eurer eignen Brust,
Der Euch aus Sehnsuchtsqual und ungenossner
Lust
Unlösbar fest die Leidenskette flicht.
Ich bin das Fleh'n aus tiefem Herzensgrund,Drin stockend Eure Stimme bricht.
In Eurem Aug ein zaghaft flackernd Licht,Erstickter Tränen Krampf um Euren Mund.
Ich bin die Liebe, die ihr in den TraumDer Wahnsinnsnacht aus hellem Tag verbannt,Die Ihr erstickt am blühenden LebensbaumAll ihrer Kraft und Herrlichkeit entmannt,Die Ihr, um Gold und Ehr' davonzutragen,Euch selbst zerfleischend habt ans Kreuzgeschlagen.
04.
" Schlicht
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