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Fürstenthum Lichtenstein) an Korsakoff nnd endlich am 13. ausFeldkirch (Vorarlberg) an Paul und Rostoptschin. Vom 14. datirtdann der vielfach erwähnte Fuchs’sche Bericht.
Damit war SuworofFs Zug durch die Schweiz zu Ende, jeden-falls eine der ausserordentlichsten Erscheinungen in der neuern Kriegs-geschichte. Auf das Fehlerhafte des Planes habe ich bereits genügendhingewiesen. Die von Clausewitz so stark betonte dreimalige Gefahr,dass Suworoff zur Capitulation gezwungen werden konnte, beruhte,wie wir sahen, nicht auf einer leeren Hypothese. Wenn in Muottadie Franzosen besser vorbereitet waren und Lecourhe bei Altorfmehr Mannschaft zur Stelle hatte, so waren die Russen auf demKinzigkulm rettungslos abgeschnitten. Entrannen sie aber hier zumersten Mal, so konnte selbst die Tapferkeit des Corps von Rosen-berg und Förster eine Katastrophe kaum verhindern, wenn Molitorim Klönthal grössere Streitkräfte zur Verfügung hatte; dass aberauch im Lintli- oder Sernftthal eine Einschliessung noch möglichwar, wenn die Franzosen hier grössere Streitkräfte vereinigt hatten,dafür haben wir in Tiesenhausen einen wenigstens gewiss un-parteiischen, wenn auch sonst nicht ganz verlässlichen Augenzeugen.Noch sei die sehr treffende Bemerkung von Clausewitz hervor-gehoben (II, p. 242), dass bei dem Plane Suworoffs sechs einzelne„Willen“ oder, um diesen bedenklichen Plural zu vermeiden,Willenskräfte, nämlich Korsakoff, Hotze, Jellachich, Auffenberg,Rosenberg und Suworoff seihst (zeitweise auch Linken), die räum-lich getrennt und deshalb im Handeln voneinander unabhängigwaren, nun doch 5—6 Tage a ) lang übereinstimmend handeln sollten.Auch der Erzherzog tadelt die künstliche Zusammensetzung desPlanes und macht namentlich darauf aufmerksam, wie nahe sichJellachich und Linken am 26., Suworoff und Linken ain 29. Sept.standen und doch nichts von einander wussten. (II, pag. 264).Für Suworoff und Linken ist dies übrigens, wie wir sahen, nichtganz zutreffend. Der Erzherzog knüpft an diese Erwägung einekriegswissenschaftliche Betrachtung und zählt in der grossen 23-jährigen revolutionär-napoleonischen Kriegsperiode 12 Schlachtenauf, welche blos deshalb verloren gegangen seien, „weil ihr Erfolg
r ) So sagt Clausewitz; allerdings war die Frist bei einzelnen, wie Kosenbergund Auffenberg. etwas kürzer.