feinem Signet eine Sreemie (ißrätnie) einträgt, fdjntergloS teife baSSlnerEennungSgeidjen auf bie DberfdjenEel gu briicfen.
5)iefelbe Slbftufung bet SßidjtigEeit mad)t fid) gegenüber ben $ung=tieren geltenb; boc£) bilbet bie ©djwierigEeit, weldje bie Slufgucfjt einesgölten ober gMen (gi)l<) bereitet, ifjrer ©eltenfjeit ein ©egen-gewicfjt gugunften bet ©cfjäfcung beS gudjttiereS. $u fotd£>em llufgieljgehört bot allem gute trodene Söeibe. Slur auf folget Eann baS jungeifßferb feiner Statut gemäfj ficfj tummeln, eben tne mi n es güli, 14fic£) gehörig auSwadjfen uttb in feinem Söefen gefegter, manierlicherwerben. Stgl. baS Urteil: 8’ güfi ift no nib uS iljm ufe. 15 „@8Safjr lenger djönne gitli fii" ift benn aucf) eine 2Bol)ltat fürSinber, beten Eurg bor bem 31. ffltärg fälliger ©eburtStag fie erft faftfiebenjäljrig fcfjulpflidjtig werben läfjt. Steingewadjfene Seutdjen bleibenaucf) oljnebieS länger mit erfdjöpfenber Arbeit berfdEjont: cfjliinniStöfjli bliibe lang f^üli.
2Bemt ein bergogener eingiger ©ofjn „eS twlligS güli bo (5 E) a f =berodjtigi" 16 betitelt wirb, fo ift bamit bereits bie innere SBertoanbt*fdbjaft ber beiben ©rofjjungtiere boEumentiert. S^atberodjtig aberfüEjrt fiel) erft redjt ein SCR i cE> e l 17 ein unb auf, berübt ein St)alber =ftüdli naef) bem anbern, d)alberet (benimmt fid) ungeberbig),tuet mi n es ung’lädets Sfjalb — bis bie burdj foldEje Prüfungenals bie redEjte ©rfunbene gut ©infidjt gelangt: „@S ift aber aucf) fdjoitmancfjeS ftrüiibere S^alb, als SJtidjef ift, gefedt morben." 18 — 93ei allermit ben füllen geteilten tmbefonnenen ilebljaftigfeit ift aber baS Salbfdjmerfälliger, leiblich unb feelifcf) ungelenEer. ®af)er ertriinnt einem,ber hin unb mieber burcf) eine gefreit fein follenbe 3)ummfjeit boit fid)reben macht, S’G^alb alben einift (f)ie unb ba). Sluf bie beEannte23efcf)merbe aber: „ e S i ft j a f e i ft e r w i i n e r e S f) u e i n n e!" er=folgt etwa bie Siedantwort: „baS cfja numen es S^alb wiiffe!"Unb bie Slufforberung, fid) gum Empfang ber ißfatrfamilie twm «Schläfchengu ergeben, Eleibet eine SircE)meierin in bie SBorte: „§err SefeS, SJta,ftang uf, bu S)onnerS Sfjalb!'' 19
üM>rgaf)l: alb er, feiten: E^älber. „®er SInEe giftet gäng
no öiel, u b'S^älbli, bie fi b’füedjig 20 (rar)."
®ie S3efd)tänEung ber 33egeicf)nung „Salb" (in ber Sofefornt:Sfjälbfd)i) auf etwa bie erften brei SebenSmonate geigt fid) aucf) inber bilblidjen Siebe: wenn b’ eS GHjalb mitt, ^eufd) e ßfjue.S)as Jungtier oor unb roäfjrenb ber erften Uräd)tigEeit fjeifjt bann bie
14 ®f. SfJ. 1899, 92. 15 SBgl. 2JMd)Ct 215. 16 ©Triften 154. 17 äJüdjel 25318 (Sbb. 254. 19 Ü33p. 164. 29 $Hif)erIicb.