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SS’jflßiil.
muß auch ber SJtenfcf) bort Belaffert; unb wer abjolut auf folgern $ledtierharren will, erflärt fategorifd): nit mit bi er ne Stoffe brächtme mi ba= ober bortßin. 3m ©rtragen tioit Übei unb ^ä^iic^feiten aberift unb bieibt bag fßferb bem äReufctjen über. gieber toi n eg Stoß; 82e Stoßmebigin; Stögntüüröer ober 3to§tööber, b. h- mit Dpiumgefättigte fcßlechte Saba!forten, tio bene brei fßfftffe tioll eg Stoßtööbe, gehören bafjer ing ©ebiet ber plaftifdjen §pperbeln.
2lber auch in ber Slugbauer bei harter 2lrbeit fucht bag fßferb unter■ülenfchen feineggleichen. SBer hätte nidEjt an beit fetf)gfpännigen 2anb=fuhren ber Surgborfer ÜJtüller, auf benen fie ben ßanbbäcfern if)re3 ’ £Di u i i g’£uug u g’|>ei bringen taffen, biefe fo gleichmütig ben fnar=renben SSagen gieljenben 3toffe beobachtet! SDiefe „fo echten ©mntenthaler*SDtüllerroffe mit eilenbreiter SBruft unb einer 3tinne überben Stüclen,burch welche man füglich einen artigen 33runnen hätte ieiten tonnen!" 83Unb hiitwieber bie SJtähte (fo heißt bie ©tute, nacfjbem fie ihre SJtutter*bienfte getan, aig gewöhnlicheg Slrbeitgpferb, eben alg „Stoß", womit„SOtähre" ursprünglich fpuoupnt War)! Sie ÜJc'ähre g. 23. beg Sowäger*fdjen ehepaar’g, Wem biiebe fie nicht uittiergeßlich? Unioerfeil wie einSoftor breier gafultäten, ift fie in allen brei Slrbcitgbereidjeu ^cimifd);fie gieht ebenfo unberbroffeit ben Sauchefarreit, wie fie, mit ftoifchem©leichmut bie Saunen Ülnnebäbig ertragenb, bag SJiäritwägeli nach 8o(o=thurn unb wieber heim bringt, unb bem um 3tat ausreitenben ^»aiiglialg Srägetiit bient. Sibgefeijen erft noch tion ihrer ÜDtufterhaftigfeit algfJ3enfioug= unb Slnftanbgbame: burch bag öon Safobli heimlich flereic^tc^jalbimmi tpaber „mutwillig wie ein junge« Södlein" gemacht, hütet fiefich hoch hmtenaug gu fcfjlagen, „weil fie nicht wußte wie machen, baßeg eine ©attig hätte." 84
3hr eigentlicher 23eruf unb ©taub, ober fogufagen ißre ©pegialität,war immerhin ber Sienft einer gewöhnlichen 2lchermähre, eineg21 cherroß, alfo für fßflug unb Saftwagen. 2Bar fie hoch beg 23efißergeingigeg fßferb, brunt eg eifpenigg (einfpännigeg) ober eilei tig§Zugtier. @r ift gär en © i l e i t i g e c , fagt man auch tion einem Iperrn,ber meljrfpännig gu fahren tiermöchte, aber fich mit einem fßferbe be=gnügt; eileitig ift bähet auch fotiiel wie anfprud)8log, befcheibeit. ©in*fpännig fährt aber ebenfo ber Cfonomifche, wohl auch etwa ber ©eig*halg, weil ein gweiteg fjgferb erfpart werben lann ober erfpart werbenwill. Senn allerbingg; eg guetg Stoß gieht grnuuri (gweimal).Sag heißt im eigentlichen ©iun: eg gieht fotiiel wie gwei, unb „ebleStoffe leiften tiernünftigen Herren in Slugeitbliden ber Stot bag Unmög-
82 Mäf. 314. 88 Sitte ®efd). 258. 81 2U8. 1, 163.