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2Vfnßig.
feine §oüjeit3redjte geftattet, wenn eS anf bem gelbe SfadjS gu jätenober in ber Senne Nübenlaub abjufctjneiben gibt. ®r feinerfeitS reban=ediert fid) bamit, baff er, im tühnen 93ewuhtfein feiner SBiirbe, in ®r=mangelung eineg eigentlichen Stallbuben einen noch jungen Ü)leifterSfol)njum @el)ülfen heranjieht, ihn tiad) ©rforbernis bilbet ober träffiert(breffiert), ja bei anfälligem SBiberftanb ober bei ißflichtüergeffenhcitbilrfchfttet Züchtigt). ©in ^»auptgefdEjäft eines folgen StatUißagen iftbaS Uter*f|3n|e, fomie baS 9larüfte ober 9lamäld)e: ein leifeSStreifen ber 3^ en behufs 9lnreigung ber ÜJtilchfetretion . 14 ©inen aa =mäld)e bjei^t: mit ihm anbinben, fei’S herauSforbernb, fei’S um ihnfür ein Vorhaben ju gewinnen. Sifjlige Siere finb babei fdjmierig 311behanbeln: fie taffen fidj nicht unbere rede (ans ©uter langen), ohneauSjufdjlagen, ober hoch burd) unauSgefehteS ftämpfle ihre Unruheju belunben. 93ilblich heifjt ©ini unbere rede 15 : ihm ju nahe treten.
©in ftörrigeS Sier ift imftanbe, einem ungewohnten SDlelfer bieSDtilchabfcheibung 3 U üerfagen, 31 t hinterhalten, bie (oermeintlich oberwirtlich im ©uter nach unb nach angefammelte) fDlild) aus bem ©uternufj’äiehf 16 fo baff nur bie 9lufwenbung aller möglichen 93efchmichti’gungSmittel ober noch einfacher: baS Überfpringen einer 9 )telf 3 eit eSberanlaffen fann, b' SDlilct) ahe 3 ’laa. Satjer b’ SOtitcf> ohelaaauch: nachgeben, willig werben . 17 91 ber wohl, bä het bu b’ ÜJfildhaheg’laa! Sn folchem Sinn würbe 3 . 93. 1789 ein nach hokuädigemSeugnen feines 93erbrethenS Überführter „herablaffenb ". 18
Nun faßt ber SKelter 3 unäd)ft bie 3 Wei rechtSfeitigeu 3ifsen ber ftuh(ber ©mmenthaler weih nämlich genau, warum er nicht hiu.be rufemilcht) 3 mifchett ben getrümmteu Saumen unb bie bier übrigen ginger.Sft ber Saumen mit bem obligaten ÜJtälcherihnöbe (einer elaftifchfchwieligen §autbert)ärtung auf bem 93orbergetent) auSgeftattet, fo ge=fchiefjt baS Steifen 3 ’©ljnoob. 3’b oll er •fioub ober honißfelig(was eigentlich als Nachahmung beS SaugeuS baS rationellfte wäre),miltt man nur, wo eine befonbetS ftarf unb auf Soften ber bekümmertenbierten entwidelte 3i|e bieS nötig macht. Sn turjem räähetn Strahl,bid wie eine ^ßadfcfinur, trfbt ber SUieldjec abwechfelnb linfs unb rechtsbie fd)äumenbe glüffigfeit in ben ÜDfildjcheffcl ober baS Ntitch*mälchterli. ßwifchen ben Suien hält er baS längliche SNilchgefäh gegenbaS 9luSfcE)lagen (Schlaa) ber Suf) geborgen, unb baS ift bie .$aupt=fache. SarauS, bah eine rauhe 3unge ihn beledt, ober bah ein hnkeSQuaftentnötchen beS nicht mit einer Schnur lofe au ein 93ein gebunbeneit
14 ©f. @2. 1903, 25. “ Slö. 1, 297; Öelb8t. 173. *• ftöf. 151. 17 »all 533«id)el 142 nö. 18 ©er. 2n>.