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Erster Band: Lützelflüh
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@d)iff unb ®efcf)irr.

S8ogtSred)nung. 1912 53aj}en für gegebene äöollen in eine 9)Jabragen."Sn beffern 33auernhäufern fdjlafen heute auch bie 5)ienftboten auf Stoff»haarmatrajsen erfter ©üte. ®ie Soften ber Slnfdjaffung bringen fidj einburdj lange ®auer unb (eichte |>anbf)abnng ber SfteinücEjfeit.

StlS eingelne IBettftüdi 20 folgen nun: wenigftenS ein (Unter»)ßeintucf), baS Stlachche, 21 unb baS mit gebern geftopfte ^au^t»d|üffi, ^au^techüffi, welches fo einem Slnnebäbi 22 gelegentlich aud)als Sißpolfter auf bem Stitwägeti bient. SBie fdjön aber ift bie5Dial)nung ber üon ber (Srbe Slbfdjieb nehtneuben @attin 23 : (Söeljalteunfere Stinber) als @fd)wiftertt uttber ena obere, baS 8 eis b em aitbere ft2Poft ift, fiS £>auptchüffi, we'S ipärg fc^tuär ift u ber ©hmmner gvorberift!

®em urfprüngtichen Btved beS ß h it f f i 24 entfpridjt heute einiger-maßen baS au§ ißferbefjaaren gepolfterte Ot(rfiffen, Dljreli (frangöfifd)oreiller).

S3ehagtich nun ftredt fid) ber ßeib, unb öergnüglict) lachen übereine $ageSgefchicf)teber Soggi unb baS 93äbi" 25 unter ber $ed)d)i.darunter ift im fSauernljaufe feiten eine Sßoll» ober ©teppbede, in berStegei öielme^r bie blofje geberbede oerftanben, biefe aber für beulangen Sßinter berechnet unb fo umfänglich, baff mit i£>r bie £>äube einerÄüherSfrau verglichen werben. 26 @E>ec in ben Dberaargau weift heuteber Stame ÜLadjchbett (SDadbett"). 27 ®er £ed)chi entjpricht im Slin»berbett baS 5£ech(het i. 28

®er geberfad für Unterbett, Stiffen unö 5Dede heifet gaff i. 29 ®a=mit bie gebertiele nicht burdhftedhen, muh baS g a f f i = % u e d) ejrtra bidhtgewoben fein (Vgl. 1776:3 neue groffe Sdjörlihfaffen"). 30 $>aes früher nicht leicht gu befchaffen war, würben bie gaff ine alljährlichgfd) lichtet ober bftrichche: mit ber fleifterartig aus ßeinfamen(beffer:90?ef)l, ßfacet, 2öad)S unb brei ^anbfchäfflein üoll Söaffer") 31hergefteKten SUftriidjig überzogen. $>ieS gefthah ehebent fogar berufs»mäfjig burch eine SßeibSperfon: bie ©ftrii eifere. ßin fßtocebere aller»bingS, baS bem Stoff alle ©efchmeibigfeit (©Ijmpfigi) benimmt unbihn fteif (prättig) macht, fo baff er bricht (fi^ h°ut). 9ludj verbreitetein berart neubereitetes 93ett nicht gerabe an SriS erinuernbe S)üfte.

2>er $edbett»Übergug tieifet bie (grofji) Bi ehe, ber &iffen»Über»gug: bie 6hü§äi e § e > ber Äinberbett=2lngug (auch vielfach als SPagfadbienlich): baS Biechli.

19 SBifang. 20 @d)2N. 1, 197. 21 »Sp. 227. 22 1, 163. 28 ®@. 3, 51. 24 Riffen,alt: Riiffen, frans. coussin, mlat. cussinum, gut lat. culcita, altinb. kürtsch&in, iftjuniicfjft ein fcfjlummerrottcnatttgcS SSiinbcl. 28 @d)SK. 1, 298. 28 @d)SW. 2, 131. 27Slrm. 54 unb o; ®er. Xro. (1791). 28 Ufß. 266. 29 Scpl. 1, 264. 80 SBifang. 81SftSÖ. 90.