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I. Band.
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und sumpfigen Wald. Die Wüste um Bern gehörte dem Könige. Dochnennen die Urkunden der Zeit in dieser Gegend außer Bümptiz (kim-xrinLo) auch Köniz unter dem Namen (Bunins. Nicht weit von daherrschte in einer traurigen wenig bevölkerten Gegend, auf der BurgOltigen, der reiche Graf Kuno. Sein Sohn Buko blieb dem väterlichenWohnsitze getreu, während dessen Bruder Ulrich sich auf dem SchloßeHasenburg zu Ferrits (Vinelz) festsetzte, und auf einem Felsen am Seeden Thurm besaß, von welchem seine Enkel den Namen der Grasen vonNeuenburg erhielten. Das Land, welches von der Aare zwischen Thunund Bern hinansteigt, hieß der Aufgau. Dort fand man die schönen HöfeUetendorf und Wimmis (Oedendorf und Windemis), welche im Jahr995 von Otto III. nebst dem Hofe Kirchberg (Kyrchberc) im Aargaudem elsässischen Kloster Sels geschenkt wurden *). Die Königin Berthasoll im Jahr 933 das Stift zu Amsoldingen geändert und ihr GemahlRudolf II. etwas früher der uralten Kirche zu Einigen zwölf Töchter-kirchen nämlich Frutigen, Leuriugen (Lensingen), Eschi, Wimmis, Urti-gen, Thierachern, Scherzlingen, Thun, Hilterfingen, Sigriswyl, Amsot-dingen und Spiez beigesellt haben. Der Thunersee trug'noch den NamenWendelsee **). Im nordöstlichen Theile von Hochburgund endlich walteteder Stamm Guntrams, eines mächtigen Grafen aus dem hohen Adel derelsässischen Herzoge, der im wilden Sturme der Zeit einen großen Theilseiner Lehen, wie Münster in Granfelden und St. Jmmerthal verloren,und sich dann auf sein angeerbtes Stammgut bei Windisch zurückgezogenhatte. Um 1020 baute sein Enkel Radbod die Feste Habsburg. Auch zuLeuzburg wohnten einige Grafen, welche die Kastvogtei über das Frauen-münsterstift zu Zürich ausübten. In ganz Hochburgund lebten alle dieseHerren so wir die Bischöfe von Lausanne, welche bei dem Verfalle desReichs die Grafschaft Waadt als Geschenk erhielten, in großer Unab-hängigkeit von der königlichen Gewalt, welche zuletzt fast einzig noch ineinem gehaltlosen Gepränge bestand.

*) Urk. vn. c:»i. 995. Solothurner Wochenblatt 1829. S. 55t.

**) Ryhiner, Geschichte des Kantons Bern. Als». 1. Bd. S. 51 — 57.