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I. Band.
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Ihnen gehörte die Landgrafschaft Buchsgau, die sich im Kanton Solo-thurn über Falkenftein, Bechburg, Ölten und Gösgen ausdehnte, wäh-rend im Kanton Bern nur Bipp nebst den Herrschaften Erlisberg undWietlisbach dazu gehörte *). In demjenigen Theile des Bisthums Basel,welcher zwischen dem Rhein und der Aare gelegen ist, war die Machtzwischen ihnen und dem Hanse Habsburg getheilt **).

Obenher Sotothurn, längs der Aare und an den Seen von Nuge-rok und Neuenburg dehnten sich die vornehmsten Besitzungen des HausesOltigen aus, dessen Geschichte noch nicht ganz aufgeklärt ist. Von GrafKuno's zwei Söhnen war Buko, wie am Schlüsse des ersten Kapitelserzählt worden ist, auf der Stammburg Oltigen geblieben. Ulrich hatteseinen Wohnsitz auf dem Schlosse Hasenburg, bei Fenis, genommen, undsoll den Thurm Neuenburg als. Freiherrschaft besessen haben ***). AuchNidau und Straßberg sollen unter der Herrschaft Ulrichs gewesen sein1).Von Ulrichs Söhnen baute Burkart, Bischof zu Basel, die Burg Erlacham Julimont, Kuno, Bischof zu Lausanne, stiftete um 1090 das KlosterSt. Johann bei Erlach. Buko, Graf von Oltigen, besaß das Land umNeuenegg, Laupen, Wyler, Oltigen, Radelfingen, Aarberg und See-dorf, und mag bald nach 1076 gestorben sein. Von seinen Söhnenerhielt Kuno II., Graf von Oltigen, Arconcie vom Kaiser Heinrich I V.zu Lehen, dessen Sohn, Rudolf I. Herr zu Nenenbnrg, pflanzte dasGeschlecht fort und starb 1099. Des letztem Sohn, Ulrich II. hattedrei Söhne, von welchen Rudolf II-, der sich mit Emma von Glanvermählte, Nenenbnrg und Arconcie, der andere, Ulrich, aber Nidauund Straßberg erhielt. Ulrich III-, Rudolfs II. Sohn, Herr zu Neuen-burg und Arconcie ward 1169 von Kaiser Friedrich I. mit der Vogteiüber Biet belehnt, und hinterließ drei Söhne ll). Der älteste, Rudolf,folgte ihm in der Herrschaft über Neuenburg nach, der zweite, Berchtold,war Bischof von Lausanne, und ein dritter, Ulrich IV., welchem Erlachgehörte, war der Stammvater der neuen Linie von Nidau, Straßbergund Aarberg 11i).

*) Ryhiner, Gesch. des Kantons Bern. I. Th. S. 121 . Mülinen, Gesch.der Grafen von Lenzburg.

**) ^VsttsviNe, tiist. csntori cte Derne. 216.

***) Ryhiner, Gesch. des Kantons Bern. I- Th. S. 123.

1 ») kuck-lt, liist. Hvuer. äe I» äuisre. lom. V. p. g. Nach Uuckat stammte

Ulrich.von dem Hause NeucVLtel in Burgund ab, welche Vermuthungkürtet aber wohl nur auf die Namensähnlichkeit begründet.

I'l') Nuevst, t>izt. äe Is äuisse. lorn. V. x. 67.

-hl-h) 1192 war er schon gestorben. Steck's Abhandlung über das Haus Neuen-burg. Theilungs-Znstrument, abgedruckt im Soloth. ÄSochenbl. 1827.S. 474.