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war aber zu großmüthig/ deßwegen eine gerechte Mkdervergeltung ausüben zu wollen.
"Und die Finanzen! diese allbelebende/wohV^ thätige/ glückbringende Quelle der Staatswirthschaft,„wie haben sie die verwaltet?" Ich könnte diese Frageschlechthin also beantworten: So haben sie dieselbenverwaltet/ daß wenn es noch langer nach dem gleichenPlünderungssystem fortgegangen wäre/ sie sich selberzu ungemein reichen Leuten, alle andre aber zu einem >Bettelvolke sinanzirt haben würden. Die Belege zu die-ser hartscheinenden Anklage sinden sich in dem beyspiel.losen Graue! von Unordnung, Unwissenheit/ von Ver-schwendung und Diebsrey / von welchen ich hier einigeunwiderlegbare Thatsachen anführen will.
Unordnung zeigte sich in allen Fächern unsrerrevolutionären Staatsverwaltung/ aber nirgends istsie so einleuchtend, so schrecklich/ wie in ihrem Fi.uanzsystem. Anstatt die Bedürfnisse und die Ausgabendes Staats wohl gegen die Einnahmen desselben abzu-wägen / einzuschränken und zu vermindern / oder we«nigstcns/ was jeder ehrliche Hausvater und Handwer-ker im Kleinen weiß und thut: die Ausgaben mit denEinnahmen in's Gleichgewicht zu setzen, sah man imGegentheil unsere Süttys, unsere Colberts die Ausga«Leu auf alle Art und Weise aufhäufen.
Um sich eine große Menge von Creaturen anhän-gig zu machen/ vermehrten sie die Anzahl ihrer Unter-beamteten ins Unendliche und warfen ihnen unverhält,Mmäßige, reichliche Besoldungen aus. Das Kriegs