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Darstellung der Handelsverhältnisse zwischen der Schweiz und Oesterreich in den Jahren 1840 und 1845 / bearbeitet von Dr. A. v. Gonzenbach
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Demnach die Mehreinfuhr 3,354,869V3 Pfd. Dieselbe hat im Jahr 1829 an 10,589,881 Pfd.,im Jahr 1830 an 11,454,019 Pfd. betragen; von diesem Jahre angefangen, waren die Zufuhrenan roher Baumwolle mit geringen Schwankungen fortwährend im Steigen, und hatten sich biszum Jahre 1840 fast verdreifacht. Es hat nämlich die Einfuhr an roher Baumwolle in die

Alle Baumwolle, welche aus den asiatisch-türkischen Häfen kommt, heißt levantinische Baumwolle, wozu auchdie von den Inseln des Archipels, von Morea, so wie die macedonische gerechnet werden. Erst seit dem Jahr1820 ist die Baumwollenkultur in Egypten von größerem Belange, so daß man schon im Jahre 1824 an140,000 Ballen erzeugte. In der neusten Zeit hat auch die Kultur der kräuterartigen Baumwolle in Neapel,Sizilien, Spanien und dem südlichen Frankreich große Fortschritte gemacht, selbst im Banat sind uiit ErfolgVersuche gemacht worden.

Was die Einfuhr der Baumwolle in den bedeutendsten Häfen des Kontinents im Jahre 1832 betrifft, betrugdieselbe in Frankreich 78 Millionen, in Trieft über 25^ Milk., in Genua 5 Mill., in Antwerpen über 4f'? Mill.,in Amsterdam fast 2'/^ Mill. , in Rotterdam fast 3/^ Mill. , in Bremen fast 1'/2 Mill., in Hamburg über41/2 Mill., in Petersburg nicht ganz 2 Mill. Pfund, das Totale 127Mill., oder 425,270 Ballen. Englandführte allein im Jahr 1832 au 219'/^ Mill. Pfund und im Jahre 1833 fast 209 Mill. Pfund Baumwolleaus den Bereinigten Staaten von Nordamerika, Brasilien, aus der Türkei und andern Ländern ein.

Welche bedeutende Fortschritte der Baumwollenhandel in Großbritannien seit dem Jahr 1770 gemacht hat,erhellt daraus, daß Liverpool, das Hauptdepot für Baumwolle, in dem genannten Jahre von Weftindien5521 Säcke, von New-Uork 3, von Virginien 4 Säcke und von Nord-Carolina 3 Fäßchen bezog. Die ersteEinfuhr von brasilianischer Baumwolle, und zwar von Maragnon, fand im Jahr 1781, von Surat und Bourbonim Jahr 1783, und von Egypten im Jahr 1823 statt. Im Jahr 1812 betrug die Einfuhr in Großbritannienbereits 261,205 Ballen, darunter 95,331 Ballen amerikanische. Zehn Jahre später, im Jahre 1822, wurdenschon 533,444 Ballen (329,906 amerikanische), dann im Jahre 1832 aber 902,322 Ballen eingeführt. Im Jahr1840 belief sich die Einfuhr auf 2,359,611 Ballen, von welchen

Großbritannien

1,607,91 l Ballen,

Belgien 58,700 Ballen,

Frankreich

465,990 „

Deutschland 82,300 „

Holland

59,700

Trieft 85,100 „

erhielten.

Der Total-Konsumo an Baumwolle betrug in Europa

im Jahr 1838:

^ im Jahr 1839:

im Jahr 1840:

von den Bereinigten Staaten .

1,725,956

Ballen, 1,377,835 Ballen,

2,036,378 Ballen.

„ Brasilien . . . .

91,839

83,958

48,446

„ Westindien

44,334

„

60,897

36,973

„ Ostindien

191,959

„

178,886

223,796

„ Egypten und der Levante -

107,797

84,955

69,762

Zusammen: 2,168,885 Ballen, 1,786,531 Ballen, 2,409,351 Ballen.

In den drei letzten Jahren sind in Großbritannien gesponnen worden: im Jahre 1838 an 376 Mill. Pfund,im Jahre 1839 an 344 Mill. Pfund, im Jahr 1840 an 413 Mill. Pfund; als Garn wurden im Jahr 1838an 115 Mill. Pfund,' im Jahr 1839 an 102 Mill. Pfund und im Jahre 1840 an 112 Mill. Pfund ausgeführt.

Im fünfjährigen Durchschnitt betrug die Baumwoll-Zufuhr in Großbritannien

von Nordamerika, Brasilien, Ostindien, Egypten, Weftindien rc.Ballen. Ballen. Ballen. Ballen. Ballen,

von, Jahr 1832 bis 1836 708,965 134,579 125,870 24,337 21,129

1837 „ 1841 983,537 100,156 174,911 35,100 33,071

mehr 274,572 wen. 28,423 mehr 49,032 mehr 10,763 mehr 11,942