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Darstellung der Handelsverhältnisse zwischen der Schweiz und Oesterreich in den Jahren 1840 und 1845 / bearbeitet von Dr. A. v. Gonzenbach
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österreichische Monarchie in den fünf Jahren von 1829 bis 1833 jährlich (nach Abzug der höchst unbe-deutenden Ausfuhr) 123,961 Zentner, in den fünf Jahren von 1834 bis 1838 aber 195,610 Zentnerbetragen. Der jährliche Verbrauch an roher Baumwolle in der österreichischen Monarchie währendder fünf Jahre 1834 bis 1838 hat daher gegen den jährlichen Verbrauch in den vorhergehenden

Der Baumwollverbrauch hat in 10 bis 20 Jahren so unendliche Fortschritte gemacht, daß dieser Zweigder Mannsaktnrindnstrie eine der ersten Stellen einnimmt. Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts hat sichdaher der Verbrauch der brütischen Spinnereien fast hundertfach vermehrt, und man berechnet, daß Großbritan-nien von den Erzeugnissen seiner Manufakturen dem Werthe nach selbst für 17 bis 18 Mill. Pfund Sterlingkonsumirt. Kennedy, einer der ausgezeichnetsten englischen Baumwoll - Manufakturisten schätzt die im Jahr 1817bei der Baumwollspinnerei verwendeten Spindeln auf 6,645,800, die Menge des erzeugten Baumwollgarnsauf 99,687,500 englische Pfund, die Kraft der dabei verwendeten Dampfmaschinen auf 20,768 Pferdekräfte unddie Zahl der mit der Spinnerei beschäftigten Menschen auf 110,800 Köpfe. Nach ,,Baines" war die Zahl derSpindeln im Jahr 1833 an 9,333,000 und die Zahl der Kraftstühle 40,000. In den mit Dampf getriebenenSpinnmaschinen wurde die Kraft von 33,000 Pferden und in den durch Wasser getriebenen die von 11,000Pferden verwendet. Die Zahl der in den Baumwoll - Manufakturen beschäftigten Menschen wird für das Jahr1833 auf 960,000 Köpfe angegeben, darunter 650,000 Bleicher, Spinner und Weber und 110,000 Ingenieurs,Maschinenbauer, Schmiede, Maurer, Tischler und andere hieher gehörige Handwerker gerechnet werden. DieGesammtzahl aller dabei beschäftigten Individuen ist auf 1,200,000 bis auf 1,500,000 geschätzt. „Huskisson"berechnet den Werth der von den brittischen Baumwoll - Manufakturen gelieferten Erzeugnisse für das Jahr1824 auf 33ft-z Mill. Pfund Sterling, in den Jahren 1827 bis 1832 nach den Parlamentsangaben auf 36 bis37 Mill., und nach ,,Mac-Culloch" für das Jahr 1833 auf 34 Mill. Pfund Sterling. Nach „Baines" be-trägt der Werth dieser Erzeugnisse im Jahr 1631 aber nur 31,340,000 Pfund Sterling, und wird im Nach-folgenden berechnet.

Die verbrauchte rohe Baumwolle von 282,675,000 Pfund, im Werth von 8,245,000 Pfund Sterling.

Der Arbeitslohn der Arbeiter in den Fabriken ..... 6,045,000 ,, ,,

Der Arbeitslohn der Spinner außer den Fabriken ... 4,375,000 ,, ,,

Zusammen: . 18,665,000 Pfund Sterling.

Es verbleiben daher im Gegenhalt der angeführten Summe für die Verzinsung der auf diesen Fabrikations-zweig verwendeten Kapitalien, für die Abnutzung der Gebäude und Maschinen, und als reiner Gewinn12,675,000 Pfund Sterling.

Noch ausgedehnter war die brittische Baumwollspinnerei nach ,,Burns" herausgegebenen Uebersichten imJahr 1838, indem die in diesem Jahre in Großbritannien und Irland verbrauchte Baumwolle auf 430^ Mill.englische Pfund (d. i. 3^ Mill. Wiener-Zentner) und die Menge des daraus erzeugten Baumwollgarns auf383,416,700 englische Pfund (3,117,000 Wiener-Zentner) angegeben sind, wovon in England 379,500,000 Pfd.,in Schottland 34,800,000 Pfund und in Irland 3,900,000 Pfund gesponnen wurden.

In den Jahren 1826 bis 1830 belief sich der deklarirte Werth der brittischen Ausfuhr an Baumwollgarnim jährlichen Durchschnitt auf 3,748,000 Pfund Sterling, an Baumwollwaaren aber jährlich auf 13,330,000Pfund Sterling. Dagegen betrug dieselbe

im Jahr,

an Baumwollwaaren,

an Baumwollgarn,

1834

15,307,700 Pfund Sterling,

5,205,500 Pfund Sterling

1835

16,425,700 ,,

5,706,600 „

1836

18,482,600 ,.

6,120,300 „

1837

13,632,100 „

6,955,900 „

1838

16,709,100 „

7,431,800 „

somit im Durchschnitte dieser fünf Jahre die jährliche Ausfuhr an Banmwollgarn 6,284,000 Pfund Sterling(oder 62,840,000 Gulden Conv. Münze), d. i. um 86Po mehr als in den Jahren 1826 bis 1830 und an

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