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Valladolid vorzurücken und von da gegen Madrid ab-zuscliwenken. Er hatte, über den Bestand der spanischenTruppen von der Zentral-Junta in Sevilla systematischbelogen, und ohne irgend welche Ahnung von der Ueber-legenheit der Franzosen zu haben, gehofft, seine von denSpaniern unterstützte Armee bis nach Burgos vorschiebenzu können, als er die unbestimmte Botschaft von denbekannten neuesten Niederlagen der Spanier erhielt. Aberselbst noch am 12. Dezember wusste er von der Kapi-tulation Madrids nichts Gewisses und stand im Begriff,der Hauptstadt zu Hilfe zu eilen, als ihn zum Glückeine aufgefangene Depesche Berthiers an Soult über denenttäuschenden, vollen Sachverhalt aufklärte. Er erfuhraus derselben, dass Soult mit etwa 15000 Mann von denBergen Asturiens herabgestiegen und nach Saldaha vor-gerückt sei, und fasste den verwegenen Plan, statt anden Rückzug nach Corunna zu denken, Soult zu be-drohen, nachdem er sich endlich am 20. Dezember inMayorga mit Baird vereinigt hatte. Von Romana eben-falls unterstützt, rückte er über Medina de rio seco gegenden Carrion vor, hinter dem Soult eine so schöne Posi-tion besass, dass Hauptmann Wieland meinte, die Eng-länder hätten sich daran füglich die Zähne ausbeissenkönnen. Trotz seiner günstigen Stellung war Soult, stattnach kaiserlichem Befehle den Engländern das Schwertan den Nacken zu setzen und sie ins Meer zu werfen,selbst in kritischer Lage, denn schon 14 Tage lang warer ohne Nachricht vom Kaiser, und alle abgeschicktenOrdonnanzoffiziere waren gefangen worden.
Am 23. war Moore bereits in Sahagun; auf Vor-posten stehende Schweizer waren eben mit der in jenerGegend lohnenden Rehbürsche und anderen Vergnüg-ungen beschäftigt, als sie sich zu ihrer grössten Ueber-raschung plötzlich angegriffen sahen. Da erhielt Mooredie Kunde, dass der Kaiser selbst mit dem Armee-corps Ney und der Kavallerie unter Bessieres gegen
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