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Valladolid lieranrücke, um den Engländern den Rückzugabzuschneiden, sie zwischen zwei Feuer zu nehmen und sodas Schicksal der Armee Dupont erleiden zu lassen, einPlan, der nur dadurch vereitelt wurde, dass den Kaiserunterw r egs gewaltige Schneestürme am schnellen Vor-rücken hinderten.
Augenblicklich trat Moore, der gestellten Falle mitknapper Notli entrinnend, am 24. den Rückzug nachBenevente am Flusse Esla an. Am Abend des nämlichenTages brach Soult, von des Kaisers Annäherung benach-richtigt, zur Verfolgung der Engländer auf. Sie ging sorücksichtslos vor sich, dass weder Nachtmärsche nochSchneefall, noch die Nothwendigkeit, angeschwolleneWaldbäche zu überschreiten und verdorbene Wege zubewältigen, davon abhielten. Nach Wielands Berichtwurde eine spanische Division, wohl eine solche Ro-manas, eingeholt und „ordentlich in Kochstücke zusam-mengehauen.“ In der Stadt Leon, die im Sturm ge-nommen wurde, konnten die Schweizer den Silvesterabendfeiern, und'am Neujahrstag 1809, während der Schneeden ganzen Tag in dicken Flocken fiel, rückten sie nachAstorga vor, wo ihr Armeecorps sich am folgenden Tagenach einem neuen Gefechte mit dem des Kaisers ver-einigte; x ) das 2. Armeecorps hatte bereits zuvor Verstärk-
9 Der Marsch der Truppen des Kaisers war schon nachdem Abmarsch von Madrid wegen der ungewöhnlichen Kälte einsehr beschwerlicher, zeigte doch das Thermometer am Fuss desGuadarrama-Gebh’ges 9° Reaumur unter Null. Toreno, Histoire dusoulevement, de la guerre et de la revolution d’Espagne, II, 192.Die Truppen hatten nach dem Berichte eines Theilnehmers amZuge derselben, des Generals Marbot, besonders von Beneventenach Astorga einen so entsetzlichen Marsch zu bestehen, dassder eisige Regen durch die Kleider der Soldaten drang, Leuteund Pferde in dem aufgeweichten Erdboden einsanken und dieInfanteristen, da die Engländer unterwegs alle Brücken abgerissenhatten, wenigstens fünf Mal sich vollständig entkleiden mussten,um, Waffen und Effekten über den Köpfen haltend, das eiskalte