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Leben und Feldzüge des Generalfeldmarschals Alexander Suworow Rymniskoi Italskoi in Italien / von Mxy
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gefangen. Es ist zu bemerken, daß Dumourier, damaliger Briga-dier in französischen Diensten, mit mehreren Offerieren seiner Nation,an der Spitze der Verbündeten war.

Suworow wurde auf dem Rückzüge nach Lublin, nach dieser Un-ternehmung, von den Dragonern und Husaren der Verbündeten ange-griffen; seine Reiterei empfing sie mit dem Säbel in der Hand, undtrieb sie lebhaft zurück.

Wahrend dieser Zeit Hatte sich Pulawöki, welcher ungefähr zwei-tausend Mann stark, war, zum Herrn von Zamoscie gemacht; es kamviel darauf an, ihn von dort zu vertreiben; und als Suworow sichdazu fertig machte, indem er vorrückte, - so kam ihm Pulawöki entge-gen; aber indem er sich in Schlachtordnung stellte, stürzte Suworowunvermuthet mit seiner Reiterei auf das Fusvolk; der Feind wurdeverdrängt, und erlitt einen Verlust von zweihundert Gefangenen undeben so vielen Todten. Bei der Rückkunft nach Lublin erhielt Suwo-row den Orden des heiligen Georgs von der.dritten Klasse.

Suworow war. gezwungen, sein Heer in Polen und in Lithauenein wenig zu zerstreuen, um die häufigen Rotten zu hindern, welchesich zu verstärken suchten. Dieser Umstand veranlaßte den OberstenNoviski, sein möglichstes zu thun, um ihn anzugreifen. Suworowerfuhr, daß er mit tausend Mann stolzer Reiterei überKrasnik, dann überKrasnostaw, heran rückte, wo eine Schwadron von Kürassieren, nebsteinigen Kosaken und eine Füselierkompagnie war. Suworow ließ ihnunterwegs beunruhigen, und ging selbst mit sechs Kosaken und miteinigen Offneren ab, um sich mit dem Trupp zu vereinigen, welcherin Krasnostaw eingeschlossen war. Noviski war in einem benachbar-ten Gehölze; Suworow erreichte ihn; die Verbündeten verwundetenihm anfangs viele Mannschaft: aber endlich, nach einem lebhaften

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