zum Herrn von der Stadt; aber das Musketenfeuer verwundete odertödtete so viele Mannschaft, daß er der Einnahme des Schlosses ent-sagte; ihm selbst wurde sein Hut und und seine Kleidung von mehremKugeln durchbohrt.
Bald hernach überfiel er die kleine Stadt Kasimir; er brachteeine große Anzahl der Verbündeten in Unordnung, und nahm dasschönste Schwadron des Marschal Saba gefangen.
Nachdem Suworow die Verbündeten zerstreut hatte, welche seitmehreren Tagen drei Kompagnien seines Regiments in Krasnik bela-gerten, so zog er über Krakau, um Weimar zu befreien, welcher sichauch von ihnen eingeschlossen befand. Sein kleines Heer. bestand ausvier Kompagnien Grenadiere, aus einem Füselierbataillon, aus achtKanonen und verschiedenen Haubizcn, aus fünf Schwadronen Kara-binier, und aus achtzig Kosaken.
Er hatte verschiedene Scharmüzel mit Haufen von Verbündeten,und nahm einige von ihnen gefangen. Sein Trupp wadete durch denFluß Duneyetz, und seinen ersten Grenadieren ging das Wasser beimSchwimmen bis an den Hals; er griff die Verbündeten an, welchestark waren; sie wurden geschlagen und verloren viele Mannschaft.
Als Suworow nach Tynez, eine Meile von Krakau, gekommenwar, so ließ er eine Schanze angreifen, in welcher zwei Kanonen undhundert Mann waren, welche alle getödtet wurden; dann stürztenfeine Kosaken kühn über die Verbündeten, welche, an der Zahl unge-fähr viertausend, in Schlachtordnung gestellt waren. An ihrer Spihebefanden sich hundert und fünfzig Jäger, unter der Führung einesfranzösischen Majors; sie wurden größtentheils vernichtet. Die bisan die schlesischen Grenzen von der russischen Reiterei verfolgten Polenverloren fünfhundert Todte, und zweihundert nahm man von ihnen