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und bis in die Stadt verfolgt; dreihundert Janitscharen des Groß-marschal Ogiuski wurden hier fast sämtlich vertilgt..
Die fünfhundert gesungenen Rüsten waren in verschiedenen Häu-sern am Marktplatz eingeschlossen. Bei dem Geräusch der Waffen,und besonders bei Suworow's Stimme, stürzten sie aus den Fenstern,und fochten wieder an feiner Seite; er war ein Vater und zugleich einHeld, welchen sie hier wieder fanden.
Als es voller Tag war, rückte Suworow mit seinem Fußvolk ausder Stadt. Er überfiel das Fußvolk des Großmarschals, indem erauf den rechten Flügel stürzte. Die Reiterei' hatte bereits große Vor-theile aus freiem Felde;, von beiden Seiten war die Hitze des Treffensaußerordentlich; und dieser Vorfall schien alles entscheiden zu müssen.Endlich that das Fußvolk mit dem Bajonet den Angriff, und die Po-len wurden in der ganzen kinie geschlagen; weil sie aber sehr zahlreichwaren, so zogen sie sich in guter Ordnung zurück.
Die russische Reiterei hatte ihrerseits nicht aufgehört, Boden zugewinnen, als der General Beliack, welcher in der Entfernung einerhalben Meile stand, um das polnische Fußvolk zu rächen, mit unge-fähr taufend Hulanen einen sehr lebhaften Angriff that. Anfangswurden viele Russen zur Erde gestreckt; aber durch die Unerschrocken-heil der Kosaken, welche in diesem Gefechte Wunder der Tapferkeitthaten, verlov Beliack den Vortheil, und verließ das Schlachtfeld.
Von acht bis neunhundert Bewaffneten, welche Suworow hatte,waren ihm beinahe achtzig gelobtet worden, und fast die Hälfte derübrigen war verwundet. Suworow, welcher Mitten in einem solchenRuhme von ihrem Unglück gerührt war, gab aus seinem Beutel einenRubel zum Geschenk an einen jeden der Soldaten, welche an dem Vor-falle Theil genommen hatten; er ließ sie eine Stunde lang ausruhen.