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Leben und Feldzüge des Generalfeldmarschals Alexander Suworow Rymniskoi Italskoi in Italien / von Mxy
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andern französischen Officiere, als Gefangene ihre Degen dem GeneralSuworow, welcher sie nicht annehmen wollte, weil sie im Dienst einesKönigs wären, welcher im Bunde mit seiner Gebieterin stehe; undsie umarmten sich.

Die Gefangenen zogen unter starker Bedeckung ab; und wiewohlSuworow sich entblößt an Truppen befand, und auf seine eigene Si-cherheit denken mußte, so glückte es ihm dennoch, daß er die Besatzungin Zatow, einer Stadt, welche zwölf Meilen von Krakau entfernt liegt,überfiel und wegnahm; er ließ die Festungswerke zerstören und zwölfKanonen abführen.

In diesem Zeitpunkt zogen auch die Oesterreichs und Preussenwider die Verbündeten, und machten diesem Krieg ein Ende, welchervier Jahre gedauert hatte. Suworow wurde, bis zum Ansang desfolgenden Feldzugs, in Finnland angestellt.

Als im Jahr i?7Z der Krieg zwischen der Pforte und'.zwischenRußland sich wieder entzündet hatte, so begab sich Suworow zu demHeer in der Moldau; von dort wurde er in die Walachei geschickt.Sein Haufen bestand aus zwei Regimentern Karabiniers, aus hundertKosaken, und aus dem Regiment astrakanischen Fußvolks, nebst vier'Kanonen.

Sein erster Posten war bei dem Kloster Nigoieschti, an demlinken Ufer der Donau, welche an dieser Stelle mehr als tausendSchritte breit ist. Viertausend Türken hatten ein verschanztes Lagerbei Turtukay, an dem rechten Ufer. Vor diesem Lager waren dreiSchanzen und einige Batterien von grobem Geschütz an dem User,