welche den Fluß vertheidigten, und einen Theil des Feldes am linkenUfer schüzten.
Neben'dem Kloster fließt der Artich, in welchem siebzehn Fahrtzeuge waren, deren jedes zwanzig bis dreißig Mann führen konnte.Suworow ließ vier Kompagnien Fußvolk auf denselben einschiffen,welche über die Donau fuhren; hundert Kosaken und hundert Karabi-niere folgten ihnen schwimmend; und es verunglückten nur zwei bis dreiMann, nebst einigen Pferden. Die Landung wurde am rechten Uferder Donau, unter dem anhaltenden Feuer der türkischen. Artillerie,bewerkstelliget. '
Die drei Schanzen wurden eingenommen; man bemächtigte sichder Stadt Turtukay; man überließ sie, wahrend der Zeit von einerStunde, der Plünderung; aldann steckte man sie in Brand; man bermachtigte^sich ferner der kleinen türkischen Flotte, welche aus fünfzigFahrzeugen und aus einem Handümgsschiff bestand. Die von denKosaken und Karabiniern verfolgten Türken verloren zehn Fahnen undvierzehn Kanonen.
Diese kühne Unternehmung wurde mit ungefähr sechshundertMann ausgeführt. Die Russen hatten sechzig Todte, und hundertfünfzig Verwundete.
Nachdem Suworow wieder über die Donau gegangen war, ssließ er das Kloster Nigoieschti befestigen. Ein heftiges Fieber über-fiel ihn im Juniuö, und man nöthigte ihn, nach Buchareft zu gehen,um sich zu erholen.
Suworow wurde nochmals mit einem Brief von Seiner Majestät,der Kaiserin, beehrt, welche ihn zum Kommandeur des Ordens desheiligen Georg ernannte. Er war dreiundvierzig Jahre alt.
C