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Leben und Feldzüge des Generalfeldmarschals Alexander Suworow Rymniskoi Italskoi in Italien / von Mxy
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18
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Die Türken hatten Verstärkung erhalten, und sich von neuemunterhalb Turtukay verschanzt. Wiewohl Suworow noch sehr schwachwar, so wollte er sich doch bei seinem Truppenhaufen wieder einstellen,welchen er sehr verstärkt fand; er hatte ungefähr fünfunddreißigtausendMann, und die Türken waren siebentausend an der Zahl.

Sogleich rückte Suwovow wieder in das Feld; er ließ mehr alstausend Mann an dem linken Ufer der Donau, und sezte mit dem Restefeiner Truppen über diesen Fluß; das Fußvolk war auf Fahrzeugen;die Reiterei mußte hinüber schwimmen. - >

Suworow's Schwäche war außerordentlich; er konnte nicht gehen,ohne von zwei Menschen unterstützt zu werden: und er hatte noch einendritten nöthig, um seine Befehle zu wiederholen. In diesem Zustandordnete er gleichwohl alles allein.

Gleich anfangs wurden die Schanzen weggenommen; das türki-sche Heer zog aus feinem iager; fein Fußvolk stellte sich hinter das Ge-hege, und feine Reiterei stürzte hervor.

Die Rußen und die Türken trieben sich mehrere Mal gegenseitigzurück, indem sie sich den Boden Fuß vor Fuß streitig machten. Dasrussische Fußvolk, welches hinter einer nur zur Halste aufgeführtenBrustwehr stand, mußte knieend, oder halbliegend feuern. Schonwaren zwei Stunden über dem Gefecht vergangen, als eine große An-zahl türkischer Reiter mit Ungestüm gegen den Eingang der Brustwehrlos stürzten, welcher durch nichts geschlossen war. Der reich gerle.idereBacha näherte sich an ihrer Spitze; er war schon sehr nah, als einSergeant ihm auf die Brust schoß und ihn vom Pferde stürzte. (Eswar der berühmte Sary Machmed, welcher wegen seiner Tapferkeit,wegen seiner Stärke, und wegen seiner Schönheit merkwürdig war.)Sogleich umringten ihn seine ieute; aber ihr Widerstand konnte nicht