Oktobers nach Rußland zurück, und kam erst gegen das Ende desAprils 1774 wieder an die Donau.
Damals wurde er zum Generallieutnant ernannt, und bekam dieFührung der zweiten Abtheilung, welche unter Slobowia vor Suistriastand, so wie das Reservekorps, welches sich in Chirschowa befand.Die Abtheilung bestand aus sechzehn Bataillons und aus dreißigSchwadronen; das Reservekorps bestand aus fünfzehn Bataillons,achtzehn Geschwader, und zweitausend fünfhundert Arnauken, mit vie-ler Feldartillerie.
Die Abtheilung war in einem Gehölze verschanzt, welches eineMeile von Silistria entfernt war. Am Ende einiger Wochen verließSuworow seine Verschanzungen, und machte einen Weg von fünfMeilen, auf welchem er dem Generallieutenant Kamenski mitseinem Haufen aus Ismailow begegnete. Dieser Haufe war die ganzeNacht auf den Beinen gewesen, und hatte noch nicht Zeit gehabt, sichzu lagern, oder nur zu essen, als gegen Mittag ein Haufen von derleichten Reiterei, welcher auf Entdeckung abgeschickt war, zurückkam,und den Generalquartiermeister der Türken, nebst seiner Bedeckung,gefangen mitbrachte. Man erfuhr von ihm, daß das ungefähr funf-zigtausend Mann starke Heer in vollem Anzüge fei.
Die Kawenskifche Reiterei griff den türkischen Posten an, welcheam tiefsten in dem Gehölze standen: aber sie wurde zurückgetrieben.Suworow'S Fußvolk, welchem die Reiterei folgte, und drei Schwa-dronen Husaren, welche mit den Kosaken voraus waren, stürzten aufdie türkische Reiterei, welche die Kamenskische verfolgte. Zum Un-glück war dieser Haufen zu schwach; Suworow mußte sich zusammen-ziehen. Man schoß stark auf ihn; er wurde von den Spahis verfolgt.Er stieß auf zwei Grenadierbataillons und auf ein Bataillon Jäger,