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Leben und Feldzüge des Generalfeldmarschals Alexander Suworow Rymniskoi Italskoi in Italien / von Mxy
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horsam der Kaiserin über den Koran zuschworen. Die eigentliche Mahlzeitbestand in gesottenem und gebratenem Fleisch. Man hakte hundert Och.ffen, .achthundert Hammel, und zrveiunddreißigtausendMaas Vrandweinangeschaft. So geschah die Vereinigung aller dieser verschiedenenVölker mit dem russischen Reiche. Diese geschickte Art, Völker zubesiegen, welche biöher unbezwungen waren, erwarb dem Suworow jemehr und mehr das Wohlwollen Jhro Majestät, welche ihn nochmalsmit einem Briefe beehrte, indem sie ihm das Großkreuz des Ordensvom heiligen Wlodomir zuschickte.

Im Jahr 1783 hatte Suworow gegen einige tartarische Hordenzu kämpfen; sie wurden geschlagen und ließen ungefähr viertausendMann auf dem Schlachtfelde. Alle wurden durch Gewalt, oder durchGelindigkeit unterjocht.

Während des Sommers im Jahr 1787 wurde die türkische Flotteunter Okzakow stark vermehrt. Sie bestand aus eilf Linienschiffen,aus sieben Fregatten, acht Schebeken, fünfKirlangitschen, und fünf.undzwauzig Kanonierschaluppen. Die russische war an der Zahl schwä-cher, als die türkische, und sie war nicht im Stande, sich segelfertig zumachen. Gleichwohl verkündigte alles einen neuen Krieg von Seitender Pforte. ..

Suworow übernahm die Führung des Truppenhausenö in Chcrsonund in Kinbrun. Er ging mehrere Male in die benachbarten Gegen-den, und nahm die nöthigen Maasregeln zu Vertheilung der Truppen,für den Fall, wenn die Türken einen Angriff zu Lande versuchen, odereine Landung bewerkstelligen sollten. Er verwendete viele Sorgfalt

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