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Leben und Feldzüge des Generalfeldmarschals Alexander Suworow Rymniskoi Italskoi in Italien / von Mxy
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auf die Befestigung de 6 Ufers des Nieper, und des Bog, und beschäf-tigte sich hauptsächlich mit der Halbinsel Kinbrun. Es waren indieser Gegend zwciundvierzig Schwadronen und vier BataillonsFüsilier.

Kinbrun wird nur durch schwache Mauern vertheidigt, welchevon einem Glacis umringt sind. Der Graben hat fast keine Tiefe,wegen des sandigen Bo.denö, und wegen des Wassers, welches sogleichzum Vorschein kommt. Auf der einen Seite ist der Fluß Nieper, aufder andern ist das schwarze Meer. Es war in der Bucht nur eine ein-zige Fregatte, und eine Schaluppe von zwölf Kanonen.

Nachmittags am 19. August 1787, wurde die Fregatte und dieSchaluppe, ohne Kriegserklärung, von mehreren türkischen Fahrzeu-gen angegriffen. Die Russen bohrten ihnen zwei Kirlangitschen inGrund, und die andern wagten nicht weiter, sich zu nähern.

Die Türken nahmen ein mit Lebensmitteln beladenes Fahrzeugweg; und an der Mündung des Bog überfielen sie in einem Wirths-hausi eine Zahl von zwanzig Kosaken und Bauern aus der Ukrai-ne, welche in Stücke zerhauen, oder zu Gefangenen gemachtwurden.

Sie machten den Ansang mit der Beschießung von Kinbrun, wel-che mehrere Tage ohne Unterbrechung fortdauerte. Es sielen drei Bom-ben in die Kaserne des Befehlshabers, und das Zelt des General Su-worow wurde durch eine abspringende Kugel weggerissen.

Am ersten Oktober, früh um neun Uhr, bewerkstelligten die Tür-ken ihre Landung. Der Ingenieur La Fitke führte die Unternehmung.Die Russen ließen sie alle ausschiffen. Sie waren an der Zahl sechs-tausend, lauter Fußvolk, die Auswahl der Besatzung von Okzakow.Der Bascha. ließ die Transportschiffe entfernen, um seinem Haufen