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Leben und Feldzüge des Generalfeldmarschals Alexander Suworow Rymniskoi Italskoi in Italien / von Mxy
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Nach seiner Genesung ging er nach Petersbung ab, wo ihn: dieKaiserin, zum Beweis ihrer Zufriedenheit, einen mir Diamanten be-sezten Federbusch, auf welchem ein verzogenes §7 (Kinburn) sich befand,schenkte. Bald hernach ging er wieder zum Heer zurück.

Bei seiner Ankunft in Moldau fand Suworow in Vertat dasHeer, welches für ihn bestimmt war; es bestand aus fünfundzwanzigSchwadronen, zwölf Bataillons, und tausend Arnanten, nebst den-Kanonen des Regiments, und Zwölf großen Feldstücken. Aus dieNachricht, daß das türkische Heer bereit sey, die Oestreichs anzu-greifen, welche in der Wallachei unter den Befehlen des Prinzen vonSachsen-Cohurg standen, machte sich Suworew auf den Weg, umsich mit ihm zu vereinigen, nachdem er unter Beriet sieben Schwadro-nen, zwei Bataillons, fünfhundert Arnauten, und vier große Kaue-'nen, außer den Kanonen der zwei Bataillons, zurück gelassen hatte.Er machte zwölf Meilen in sechsunddreißig Stunden, mit Inbe-griff der Stunden der Ruhe, und bewirkte seine Vereinigung amSrratusch.

Am folgenden Tage sczten sich die beiden Heere in Bewegung.Unterwegs hatte Suworow einen hartnäckigen Kampf wider das türki-sche Vorderheer auszuhalten, welches aus viertausend Spahis be-stand. Er trug einen völligen Sieg davon, und ließ die Flücht-linge bis an die Putna verfolgen, wo eine große Anzahl er-trank.

Das türkische Heer bestand aus vr'erzigtausend Mann. DerPrinz von Coburg hakte unter seinen Befehlen achtzehnrausend Oester-reichs, und Suworow hatte siebentausend Russen; sie rückten imm rweiter, um den Feind anzugreifen, und stellten sich in Schlatordnung.Die Oestreichs bildeten auf dem rechten Flügel neun Vierecke mir