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Leben und Feldzüge des Generalfeldmarschals Alexander Suworow Rymniskoi Italskoi in Italien / von Mxy
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ternacht begaben sie sich in der größten Stille wieder aufjden Weg,sczten über zwei Untiefen des Fluffes Muchaoez, deren einer Thecksehr sumpfig und schwer zu durchgehen war. Sie verloren hier einigeZeit; und als sie an das andere Ufer kamen, war es bereits Tag.Sie waren noch eine halbe Meile von Voug entfernt. Ehe sie hin-kamen, hörten sie die Sturmglocke von allen Klöstern-und Thürmenvon Brzescia. Dieses war die Verkündigung ihrer unvermutetenAnkunft. Inzwischen verdoppelte das russische Herr seine Schritte;es erreichte das Ufer des Flusses, wadete durch denselben, und stellt?sich an dem enrgegengesezten Ufer geschwind in Reihen.

Der russische General Schwewitsch führte fünfundzwanzig Schwa-dronen auf dem rechten Flügel, und der General Islenies führte den^linken Flügel, welcher aus dreizehn Schwadronen, lind aus demgrößten Theil der Kosaken bestand. Der General Burahawden hatteunter seinen Befehlen das Fußvolk in der Mitte, und die ganze Feld-artillerie , welche aus vierzehn Kanonen bestand.

Der polnische General hatte bei der Vermuthung , daß die Russennicht anders als auf dem geraden Wege nach BrzeScie kommen könn-ten, auf die Beuger Brück eine Batterie mit einem starken Bataillongestellt, um den Uebergang zu verwehren, und er hielt sich in seinerLage für sicher. 'Aber sobald als er die Russen bemerkte, welche durchden Beug zogen, so brach er schnell fein Lager ab, suchte eine neue Lage,stellte sich in Schlachtordnung, und schien , das Treffen mit Unerschrok-. kenheit zu erwarten. ,

Suworow befahl dem General Schwewitsch, mit der Reiterei desrechten Flügels den linken Flügel des Feindes anzugreifen, und so-gleich rückt? die ganze Lüste vorwärts. Die Polen erwarteten ihreA/rkunft nichtg sie ftAlten-jsich augenblicklich in dreügeschloffene Reihen,